Player laden ...

Tanzszene Schweiz | Tabea Martin Company | Nothing Left

Publiziert am 09. Dezember 2020

Was bleibt, wenn nichts mehr übrig bleibt?

Die Basler Choreografin Tabea Martin stellt sich mit ihrem Stück «Nothing Left» diese Frage und kreiert ein poetisches Tanzwerk, welches unter die Haut geht. «Nothing Left» beschäftigt sich tänzerisch mit dem Tod des Gegenübers und beleuchtet die Auswirkungen, die der Tod des Anderen auf uns hat.
Mehr lesen

Eine Trilogie zu Vergänglichkeit und Tod
Der Tod gehört zum Leben wie die Geburt und dennoch wird er tabuisiert. «Nothing Left» sucht nach Gründen, weshalb die Thematik Tod im Gespräch oft verneint wird. Fern der sonst üblichen Tabuisierung will Tabea Martin genau hinschauen, den Moment aushalten und hinterfragen. Mittels Tanz eröffnet sich für das Unaussprechliche eine neue Ebene der Kommunikation. Im Fokus steht der Körper und wie dieser reagiert. Nach «This is my last dance» (2018) und «Forever» (2019) schliesst Tabea Martin die Thematik nun mit ihrem Stück «Nothing Left» ab.

Trauer und Schmerz
Tod ist niemals endgültig, für die Zurückgebliebenen beginnt erst dadurch ein schwieriger Prozess, dessen verschiedene Facetten «Nothing Left» aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Dialoge werden zu Monologen. Der Körper leidet und trauert und er überwindet den Schmerz. Wie kann man nach dem Tod eines geliebten Menschen einfach weiterleben? Tanzend erforschen die Tänzer*innen von Tabea Martin die verschiedenen Stadien der Trauer, sei dies emotional, physisch oder psychisch. Bei all der Ernsthaftigkeit der Thematik bleibt jedoch auch Platz für Humor und Leichtigkeit. Wer die Künstlerin kennt, der weiss, dass bei ihr auf der Bühne im besten Sinne immer mit allem zu rechnen ist.

Tabea Martin
Tabea Martin, geboren 1978 in der Schweiz, studiert Modernen Tanz an der Hochschule der Künste in Amsterdam; sie tanzt unter anderem in Compagnien in den Niederlanden, in Deutschland und in Irland. 2006 schliesst sie an der Rotterdamse Dansacademie ein zweites Studium in Choreografie ab. Mit den für ihre eigene Compagnie entstandenen Werken ist sie international erfolgreich, darunter zuletzt mit «Pink for Girls & Blue for Boys» (2016), «This is my last dance» (2018) und «Forever» (2019). Die mehrfach ausgezeichnete Tabea Martin ist ausserdem gefragte Gastchoreografin. In den Jahren 2010 bis 2014 und 2016 bis 2019 werden verschiedene Projekte von Tabea Martin im Rahmen des Koproduktionsmodells PRAIRIE vom Migros-Kulturprozent unterstützt.

weniger lesen

Das Portrait über die Tabea Martin Company entstand im Rahmen der Serie «Tänzer*innen im Wandel», die dank Unterstützung der Else v. Sick Stiftung realisiert werden konnte. Darin werden Protagonisten*innen der Schweizer Tanzszene portraitiert, die den ständigen Wandel der Szene als Herausforderung annehmen, und für die Schweizer Tanzszene prägende und relevante Institutionen und Compagnien begleitet.

Nachdem das Migros-Kulturprozent Tanzfestival STEPS im Frühling 2020 abgesagt werden musste, werden die Koproduktionen der Ausgabe 2020 in der Theatersaison 20/21 gezeigt. Nachdem die Premiere von Tabea Martin im November erneut abgesagt werden musste, sind nun Vorstellungen ab 5.2.2021 geplant.

1.1 Videobericht als Web-Movie
Sie können unsere Videos kostenlos mittels Embed-Code in Ihre Website einbinden. Regelmässiges und mehrmaliges Einbinden von art-tv Videos in eine andere Website als art-tv.ch bedarf unserer Zustimmung.

1.2 Web-Video auf Datenträger
Sie können einen unserer Web-Videos für 35.- Franken plus 5.- Handling auf einer CD bestellen. Es gelten dieselben Bestimmungen wie unter Punkt 1.1.

1.3 Videobericht hochauflösend
Möchten Sie den Bericht in Kinoqualität besitzen oder diesen weiterverarbeiten? Gerne erstellen wir für Sie eine Daten-DVD im gewünschten Format (MPG/DV o.ä.) für Fr. 250.- Franken. Ohne weitere Angaben erhalten Sie den Trailer im Formt DV Pal.

1.4 Kopie des Rohmaterials
In begründeten Fällen können wir Ihnen das gesamte Rohmaterial im gewünschten Format zur Verfügung stellen. Eine digitale Kopie kostet 280.- Franken*. Ist das Originalmaterial noch auf Digitalkassetten gespeichert kostet das Kopieren der ersten 100 Minuten (oder 2 DV-Bänder) insgesamt 280.- Franken, jede weitere Stunde derselben Produktion 50.- Franken*. Wünschen Sie ein anderes Format, oder haben Sie andere Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

1.5 TV und Film
Für TV-Sender oder für Filmprojekte bestehen spezielle Regelungen, bitte kontaktieren Sie uns diesbezüglich. (+41 (0) 76 337 59 99)

Rechtliches
Der Bericht und das Videomaterial dürfen nur für den Eigenbedarf verwendet werden und nicht an Dritte abgegeben oder verkauft werden. Eine andere Einbindung in eine Website als über den Embed-Code ist u.U. kostenpflichtig. Die Tarife werden im Einzelfall ausgehandelt.

Preise exkl. MwSt

* Pflichtfeld

Kulturnachrichten

  • Bühne

    Theater Marie | Neue Leitung

    Andrea Brunner, Manuel Bürgin, Martina Clavadetscher, Julia Haenni und Maria Ursprung prägen die ...

Unser eMagazin

CLICK 2021/stage/03
CLICK 2021/cinema/04
CLICK 2021/art/03

Kulturvermittlung unterstützen

Jetzt Mitglied werden