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Zuger Werkjahr 2017 | Karin Arnold

Publiziert am 29. Oktober 2017

Theater als Prozess, als Begegnung von Menschen aus Fleisch und Blut. Und ein Preis, der vor allem Zeit verspricht.

Ihr Fokus liegt auf dem Menschen, seinen Hintergründen. Das mit 50 000 Franken dotierte Zuger Werkjahr 2017 geht an die freischaffende Theaterregisseurin Karin Arnold.
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International erfolgreich
Arnold bewegt sich im Feld der freien Theaterszene und arbeitet gerne in Kollektiven. Seit 2006 ist sie als freischaffende Regisseurin tätig und gründete im selben Jahr das Kollektiv «mercimax», mit dem sie Projekte realisiert hat, die bereits durch die Welt reisten. Ihre Produktionen werden an Theatern und Festivals in der Schweiz, Deutschland, Österreich, den USA und Russland gespielt und oft mit Menschen vor Ort adaptiert. Ausserdem entwickelt sie regelmässig Performances mit Jugendlichen und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlerkollektiven. Sie wurde 1974 geboren und lebte bis 1995 in Zug. Sie absolvierte ihre künstlerische Ausbildung an der Hochschule Musik und Theater in Zürich (heute Zürcher Hochschule der Künste).

Kommunikation und Austausch
Die Theaterregisseurin bewarb sich für das Werkjahr mit einem Langzeitprojekt, welches Recherche und Praxis vereint. Dabei stellt sie sich die Frage, wie Kommunikation zwischen unterschiedlichen sozialen Gruppen und Interessensgemeinschaften funktioniert. Welche Umstände oder Eigenschaften begünstigen, dass sich ein Mensch für Standpunkte öffnet, die von seinem eigenen abweichen? Wie können Argumente nachvollzogen und angenommen werden, obwohl sie nicht den eigenen Standpunkt bestätigen? Ein Thema, das in Zeiten von Populismus und Polemik unabdingbar für das friedliche Miteinander scheint.

Für wen?
Karin Arnold macht sich vielfältige Gedanken über mögliche Adressat*innen ihrer Produktionen und schafft es immer wieder, neues Publikum ins Theater zu holen. Das Aufbrechen von starren Kommunikationsmustern ist charakteristisch für ihre Theaterformen, die oft eine gemeinschaftliche Ebene aufweisen. Ohne Scheu und Vorbehalte stellt sie sich unterschiedlichsten gesellschaftlichen Realitäten. Sie holt sich so ihre künstlerischen Impulse, setzt sie um, und trägt die Ergebnisse in die Gesellschaft zurück.

Preisübergabefeier am 27. Oktober 2017
Die Preisübergabefeier findet am 27. Oktober 2017 um 19.00 Uhr in der Galvanik in Zug statt und ist öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Feier teilzunehmen.

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Zuger Werkjahr | Karin Arnold | Freischaffende Theaterregisseurin | Preisverleihung 27. Oktober 2017 um 19 Uhr in der Galvanik in Zug

1.1 Videobericht als Web-Movie
Sie können unsere Videos kostenlos mittels Embed-Code in Ihre Website einbinden. Regelmässiges und mehrmaliges Einbinden von art-tv Videos in eine andere Website als art-tv.ch bedarf unserer Zustimmung.

1.2 Web-Video auf Datenträger
Sie können einen unserer Web-Videos für 35.- Franken plus 5.- Handling auf einer CD bestellen. Es gelten dieselben Bestimmungen wie unter Punkt 1.1.

1.3 Videobericht hochauflösend
Möchten Sie den Bericht in Kinoqualität besitzen oder diesen weiterverarbeiten? Gerne erstellen wir für Sie eine Daten-DVD im gewünschten Format (MPG/DV o.ä.) für Fr. 250.- Franken. Ohne weitere Angaben erhalten Sie den Trailer im Formt DV Pal.

1.4 Kopie des Rohmaterials
In begründeten Fällen können wir Ihnen das gesamte Rohmaterial im gewünschten Format zur Verfügung stellen. Eine digitale Kopie kostet 280.- Franken*. Ist das Originalmaterial noch auf Digitalkassetten gespeichert kostet das Kopieren der ersten 100 Minuten (oder 2 DV-Bänder) insgesamt 280.- Franken, jede weitere Stunde derselben Produktion 50.- Franken*. Wünschen Sie ein anderes Format, oder haben Sie andere Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

1.5 TV und Film
Für TV-Sender oder für Filmprojekte bestehen spezielle Regelungen, bitte kontaktieren Sie uns diesbezüglich. (+41 (0) 76 337 59 99)

Rechtliches
Der Bericht und das Videomaterial dürfen nur für den Eigenbedarf verwendet werden und nicht an Dritte abgegeben oder verkauft werden. Eine andere Einbindung in eine Website als über den Embed-Code ist u.U. kostenpflichtig. Die Tarife werden im Einzelfall ausgehandelt.

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