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Einer der mexikanischen Filme, der im Rahmen des Mexiko-Schwerpunktes gezeigt wird: «Bosque de niebla» von Mónica Alvarez Franco (2017).

54. Solothurner Filmtage | Mexiko im Fokus

Publiziert am 12. Dezember 2018

Über das mexikanische Blut in Schweizer Filmen.

Die Solothurner Filmtage nehmen das neue Koproduktionsabkommen zwischen der Schweiz und Mexiko zum Anlass, ihr internationales Spezialprogramm «Fokus» erstmals einer nationalen Cinematographie zu widmen.
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Film_Bosque de Niebla

Zum Fokus
Neun mexikanische Produktionsfirmen werden während der Solothurner Filmtage anwesend sein, um sich mit der Schweizer Filmbranche über zukünftige, gemeinsame Projekte auszutauschen. Im Filmprogramm des «Fokus» wird ein Querschnitt durch das aktuelle mexikanische Filmschaffen zu sehen sein, dessen Dynamik und Vielfalt in den letzten Jahren international für Aufsehen sorgt. Zu den Titeln, die in Solothurn von ihren Produzent*innen vorgestellt werden, gehören unter anderen:

«Bosque de niebla» (Mónica Alvarez Franco, 2017)
Dokumentation um die Einwohner*innen eines kleinen Dorfes in Veracruz, die sich um den Erhalt ihres Ökosystems kümmern, den sogenannten Nebelwald. Gemeinsam versuchen sie, ihre Kultur hin zu einem einfacheren Leben neu zu entwerfen. (siehe unseren Trailer). Für die junge Filmemacherin wird die Zeit in Veracruz immer mehr zur eigenen Suche nach den Werten, die sie weitergeben will, zum Beispiel an das Kind in ihrem Bauch.

«La libertad del diablo» (Everardo González, 2017)
In den letzten fünf Jahren hat der Kampf gegen die Drogenkriminalität in Mexiko schätzungsweise 100.000 Tote gefordert. Zählt man Kinder, Ehefrauen und Ehemänner, Eltern und Freunde der Verstorbenen dazu, erhöht sich die Zahl der Opfer um weitere 300.000. Aber Statistiken bleiben abstrakt und die schrecklichen Nachrichten gehören dort längst zum Alltag. Der Film spürt den Geschichten hinter den Zahlen und Schlagzeilen nach.

«La región salvaje» (Amat Escalante, 2016)
Eine Kleinstadt in der Tiefebene Mexikos: Das Ehepaar Ángel (Jesús Meza) und Alejandra (Ruth Ramos) hat grosse Probleme miteinander. Ihr Alltag ist von Einsamkeit geprägt, von Lügen und unterdrückten Trieben. Ángel ist ein Macho, der eine heimliche Affäre mit Alejandras Bruder hat. Doch ein Meteoriteneinschlag und die mysteriöse Verónica (Simone Bucio) stellen alles auf den Kopf. Wie weit geht man für die eigene Lust?

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54. Solothurner Filmtage | 24. bis 31. Januar 2019

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