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Einer von Bruno Todeschinis erfolgreichsten Filmen: «La délicatesse» (2011)

54. Solothurner Filmtage | Rencontre | Bruno Todeschini

Publiziert am 07. Dezember 2018

Obschon er in ganz Europa arbeitet, bleibt Bruno Todeschini dem Schweizer Film immer verbunden. Die Filmtage feiern ihn dafür.

Die 54. Solothurner Filmtage widmen das Spezialprogramm «Rencontre» dem Schauspieler Bruno Todeschini. Der Westschweizer mit italienischen Wurzeln gehört seit dreissig Jahren zu den prägenden Gesichtern des europäischen Autorenfilms. Bekannt als «acteur fétiche» des Regisseurs Patrice Chéreau, spielte er auch in Filmen von Arnaud Desplechin, Jacques Rivette oder Angela Schanelec. Das Programm vermittelt einen Einblick in seine Arbeit ermöglicht dem Publikum, ihm in Solothurn zu begegnen.
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Bruno Todeschini

Von Neuenburg in die Welt
Bruno Todeschini wird 1962 im neuenburgischen Couvet geboren. Nach der Ausbildung an der «École supérieure d’art dramatique» in Genf stösst er 1986 zur «Groupe des Amandiers» in Nanterre bei Paris, einem Schauspielerkollektiv um Patrice Chéreau und Pierre Romans. Seine ersten Filmrollen spielt er in Werken wie «Hôtel de France» (1987) von Patrice Chéreau, «L’amoureuse» (1992) von Jacques Doillon und «La sentinelle» (1992), dem Debüt von Arnaud Desplechin. Es folgen kleinere und grössere Engagements u.a. in Filmen von André Téchiné und Jacques Rivette.

César-nominiert
Sein komödiantisches Talent stellt er in Filmen wie «Le libertin» (2000) mit Vincent Perez und Fanny Ardant, «Gentille» (2005) an der Seite von Emmanuelle Devos und im Kassenschlager «La délicatesse» (2011) mit Audrey Tautou unter Beweis. Die langjährige Zusammenarbeit mit Patrice Chéreau erreicht ihren Höhepunkt 2002 im Drama «Son frère». Für die Rolle des unheilbar kranken Thomas erhält Bruno Todeschini eine Nomination für den César als besten Hauptdarsteller.

«Double vie»
2006 spielt er an der Seite von Valeria Bruni-Tedeschi die Hauptrolle in «Un couple parfait». Der Film gewinnt den Spezialpreis der Jury am Locarno Festival. In den folgenden Jahren spielt er tragende Rollen u.a. in Jacob Bergers «1 journée» (2007) und in «Orly» (2010) von Angela Schanelec. Auch mit der österreichischen Regisseurin Jessica Hausner arbeitet Todeschini, steht er doch in ihrem «Lourdes» (2009) gemeinsam mit Sylvie Testud und Léa Seydoux vor der Kamera. In «Sette giorni» (2016) von Rolando Colla spielt er die Hauptrolle an der Seite von Alessia Barela. Aktuell ist Bruno Todeschini u.a. in der Serie «Double vie» (2018) von Bruno Deville zu sehen.

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54. Solothurner Filmtage | 24. bis 31. Januar 2019

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