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Der Verdingbub

Publiziert am 20. Januar 2012

Max erlebt, was tausende Kinder erfahren mussten: Er ist der «Verdingbub» im gleichnamigen Film von Markus Imboden, mit dem ein dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte ins Kino kommt.
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Zum Film: Der grösste Traum von Waisenkind Max ist es, Teil einer richtigen Familie zu sein. Und tatsächlich scheint sich dieser Traum zu erfüllen: Max wird an eine Bauernfamilie verdingt. Doch statt Liebe und Anerkennung erfährt er von seinen Pflegeeltern und deren Sohn nur Demütigung und Eifersucht. Das Handorgelspiel ist das einzige, was ihm niemand nehmen kann. Als eine neue Lehrerin aus der Stadt sein musikalisches Talent erkennt, darf Max am lokalen Schwingfest vor der gesamten Gemeinde spielen. Das Glück ist allerdings nur von kurzer Dauer. Eifersucht und Missgunst sind stärker. Dank eines unerwarteten Verbündeten schafft Max die Flucht und macht sich auf nach Argentinien, dem Land seiner Träume. Allein mit seiner Handorgel und der Gewissheit: da draussen in der Welt kann es nur besser werden.

Stimmen: Schweizer Film mit internationalem Potential. Da stimmt einfach alles: Drehbuch, Regie, Schauspiel. Ein Meisterwerk! art-tv.ch | «Der Verdingbub» zeichnet auf unerbittliche Weise das Bild von Kindern, die keine Kindheit hatten, die funktionieren und arbeiten mussten. Viele dieser Kinder sind an ihren traumatischen Verletzungen zerbrochen – «Der Verdingbub» ist eine Hommage an das Schicksal dieser Kinder. moviesection.de

Background: Mit seiner Rolle als Verdingbub kommt Schauspieler Max Hubacher in Berlin ganz gross raus. Der 18-jährige gehört zu den zehn europäischen Schauspieltalenten, die an der Berlinale 2012 als Entdeckung gefeiert werden.

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Regie: Markus Imboden – Fiktion – Dauer: 110 Min – D/Dialekt – 2011 | Verleih: Ascot-Elite Entertainment Grou | Mit: Max Hubacher, Katja Riemann, Stefan Kurt, Maximilian Simonischek

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