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Mit einer winzigen Videokamera spielt Reusser das doppelte Spiel desjenigen, der zuschaut, und desjenigen, dem zugeschaut wird.

Dokumentarfilm | Spuren und Geschichten

Publiziert am 29. Januar 2019

Eine Reise zwischen Kino und Geschichte.

Francis Reusser, Schweizer Fotograf und sagenumwobener Regisseur der 70er und 80er Jahre, lädt ein zu einem Trip in die Vergangenheit. Das filmische Tagebuch folgt ihm bis ins Jahr 1947 und wird so nicht nur zu einem persönlichen, sondern auch zu einem kinematografischen Gedächtnis – und ist zugleich eine Bestandesaufnahme der Gesellschaft, prismatisch topografiert. Ein feines Lied des Widerstands.
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Spuren und Geschichten

Zum Film
Francis Reusser kann auf eine lange Karriere zurückblicken. In diesem Film besucht der Schweizer Regisseur und Fotograf die Alpenlandschaften seiner Kindheit, aber auch die Strassen der Städte, in denen er manche seiner Filme drehte, und versucht so, sein persönliches, aber auch sein cinephiles Gedächtnis zu erneuern, verwoben mit der hiesigen Fernseh- und Kinogeschichte, vom schwarz-weiss Bild bis ins digitale Geflimmer. Mit einer winzigen Videokamera spielt Reusser das doppelte Spiel desjenigen, der zuschaut, und desjenigen, dem zugeschaut wird, und schafft es, seine Geschichte humorvoll und intelligent zu erzählen, ohne jemals in Bitterkeit zu verfallen. «Das Handwerk eines Autoren, eines Filmlabors, entstanden inmitten eines geschlossenen Milieus», beschreibt Reusser selber sein Projekt, «ein Filmemacher, sein Sohn, und die Maschinen ihrer Umgebung.»

Stimmen
«Getränkt von der Nostalgie einer Person, die überzeugt ist, bessere Zeiten für das Filmschaffen gekannt zu haben und getragen auch von der Kraft desjenigen, der trotz der wirtschaftlichen Zwänge weiterhin Filme macht. Ein Liebesbrief an das Filmschaffen der Vergangenheit, voller Hoffnung für die Zukunft. Ein echtes Widerstandslied.» – Elena López Riera, Visions du Réel.

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«Spuren und Geschichten» | Regie: Francis Reusser | 73min. | Schweiz, 2018 | Dokumentarfilm, Essay | 73min. | Verleih: First Hand Films.

Kinostart Deutschschweiz: 28. Februar 2019

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