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Europe, She Loves

Publiziert am 29. September 2016

Ein Kontinent – vier Paare. «Europe, She Loves» verwebt die Geschichten von vier Paaren an den Rändern Europas. Der Alltag bringt allen ähnliche Probleme, und die Beziehungen sind eine Flucht in die Privatheit vor den sozialen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten ihrer Heimatländer.

Europe, She Loves | Regie: Jan Gassmann | Dokfilm | Deutschland–Schweiz 2016 | Dauer: 100 Min. | Verleih: Outside the Box

Im Programm des Zurich Film Festivals 2016

Kinostart in der Deutschschweiz: 29.09.2016

Weitere Links

Offizielle Webseite zum FilmZFF 2016

Zum Film
Um sich anderswo eine Zukunft aufzubauen, will die Mittzwanzigerin Penny die Stadt Thessaloniki und ihren Freund Niko, der sich mit dem Austragen von Pizzas abgefunden hat, verlassen. In Tallin kämpft die Go-go-Tänzerin Veronika für den Zusammenhalt ihrer Patchwork-Familie. Siobhan und Terry versuchen in Dublin, dem tristen Alltag – auch mal ohne Drogen – entgegenzutreten. In Sevilla schliesslich haben sich Juan und Caro erst kürzlich verliebt und weigern sich, an die Zukunft zu denken. Europa steckt in der Krise; was den jungen Menschen bleibt, ist die Suche nach Geborgenheit und der Rückzug ins Private. Der Zürcher Filmemacher Jan Gassmann ist quer durch Europa gereist, um die intimen Lebensrealitäten von vier Liebespaaren festzuhalten.

Stimmen
Die Kamera von Ramon Giger ist zwar immer mittendrin, wird aber nie voyeuristisch. So schafft der Film eine betörende Intimität zu ihren Protagonisten. Dazwischen schieben sich atmosphärische Landschaftsbilder und Nachrichtensprenkel aus dem Off, die europäische Zeitgeschichte kontrastiert dabei mit dem Mikrokosmos der vier Paare. Grosse Filmkunst! Valerie Thurner, art-tv.ch | Es gibt Bilder in «Europe, She Loves», welche in ihrer Schönheit überwältigend sind. Es gibt Momente, die sind es in ihrer Verzweiflung und andere in ihrer puren, intimen Verlorenheit. […] «Europe, She Loves» ist beeindruckend, nur schon als Versuch, die Realität hinter der europäischen Idee aufzuspüruen. […] Es ist erstaunlich, wie viele harte und weiche Fakten in den 100 Minuten zusammenkommen. Aber noch viel erstaunlicher ist das Gefühl am Ende: Dieses Europa, das existiert. Diese Menschen, die kennen wir. Das sind wir. srf.ch | Gassmanns Anliegen ist ein politisches. Seine Figuren suchen den Weg ins Leben, doch die Umstände scheinen sie daran zu hindern. Dies bildet er metaphorisch immer wieder ab. Rolling Stone | Gassmann gelingt es, ein Bild zu zeichnen, das weder der verkitschten Ideen eines prekären Daseins folgt noch allzu sehr schwarzmalt, sondern vor allem eins ist: nah dran, verqualmt und matt. critic.de

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