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Kino | Savage Grace

Publiziert am 03. Juli 2008

Geld, Prestige, Intelligenz und/oder schönste Häuser an den schönsten Orten der Welt bringen rein gar nichts, wenn die Ehe in die Brüche geht und sich die Liebe in eine Richtung fernab jeglicher Moralvorstellungen entwickelt. Mehr lesen
Savage Grace - bild

Synopsis: Barbara Daly Baekeland (Julianne Moore) ist nicht nur bildhübsch, anmutend, unermesslich reich, kapriziös und prätentiös, sondern auch immerzu auf der Suche nach Anerkennung sowie Bestätigung. Ein Mann mit Geld war schon zeitlebens ihr anvisiertes Ziel gewesen, durch ihre Heirat mit Brooks Baekeland (Stephen Dillane) konnte sie das Goal denn auch erreichen. Unglücklicherweise wird sie von ihrem Mann kaum ernst genommen und überdies wegen einer jüngeren Nebenbuhlerin verlassen. Als direkte Folge von diesem Ungemach wendet sich Barbara vermehrt ihrem – Männer liebenden – Sohn Tony (Eddie Redmayne) zu. Die Intimität verflechtet sich nach und nach mit der eigentlichen Mutter-Sohn-Beziehung, was wiederum ein Drama mit einem schrecklichen Ende nach sich zieht. Das Ende mit Schrecken ist allerdings nicht für alle Beteiligten derart fürchterlich.

Kritik: Die Protagonisten – allen voran Stephen Dillane und Julianne Moore mit ihrer Ambivalenz – aber auch einige der Deuteragonisten, etwa Unax Ugalde, spielen ihre Rolle authentisch. Dass die meisten über reichlich Erfahrung verfügen und bereits mit den besten Regisseuren (Stephen Sommers, Pedro Almodóvar, Ridley Scott, Luc Besson, Tony Scott uvm.) kollaborierten, kommt dem Leinwandspass zugute. Es ist fürwahr eine grosse Freude, den Akteuren zuzusehen. Die diversen Ortswechsel passen ebenfalls prima ins Bild und die vom Plot herrührende Beklemmung fällt einem gleich nach den ersten Spielfilmminuten anheim. Auch wenn die Zusammenhänge und Übergänge allesamt kausal sind, gibt es die eine oder andere Szene, die nicht jedermanns Geschmack sind. Was nichtsdestotrotz für viele wohl noch unbekannt sein dürfte ist die Tatsache, dass ein verlorenes Hundehalsband durchaus dazu animieren kann, den eigenen Daumen zu lutschen.

Cyril Schicker

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Regie: Tom Kalin, mit Julianne Moore, Stephen Dillane, Eddie Redmayne, Elena Abaya u.a. / USA, 2008 / 96 Minuten / Verleih: Filmcoopi Zürich AG / Start: 3. Juli 2008

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