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Publiziert am 07. April 2020

Ein Film über die Gemeinschaft und das Zusammenkommen. Zwei Dinge, die sich im Moment vielleicht für immer verändern …

Winter auf Island. 56 meisterhaft komponierte Minidramen und Alltagsszenen von aussergewöhnlicher visueller Schönheit formen sich zu einem ebenso unterhaltsamen wie klugen Gesellschaftsporträt.
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Zum Film
In einer kargen Winterlandschaft brennt lichterloh ein altes Bauernhaus. Sein Besitzer hat es angezündet, weil neue Fertighäuser billiger sind als eine Renovierung. Ein junges Mädchen versucht vergeblich, seinen Vater mit einem Klavierstück zu beeindrucken. Ein Junkie wird geduldig von zwei Sozialarbeiterinnen versorgt und mit einem Weihnachtsgeschenk bedacht. Ein Hund versteckt sich ängstlich vor dem Neujahrsfeuerwerk unter dem Sofa. Aus 56 solcher Minidramen und Alltagsszenen erschafft der Isländer Runár Rúnarsson ein ebenso intelligentes wie unterhaltsames Gesellschaftsporträt von atemberaubender visueller Schönheit. In jeder dieser meisterhaft durchkomponierten filmischen Vignetten wirft er einen, mal sarkastischen, mal melancholischen, doch stets zutiefst humanen Blick auf unsere moderne Welt. Ein Weihnachtsfilm der etwas anderen Art, der noch lange nachwirkt.

Stimmen
«Eine Art Panoptikum, nicht nur des Lebens auf der Insel, sondern auch ein Sammelsurium des Menschlich-allzumenschlich-Zwischenmenschlichen, eine beinahe schon ethnographische Feldstudie über das seltsame Verhalten der Spezies Homo Sapiens zu Beginn des 21. Jahrhunderts.» – Joachim Kurz, kinozeit.de | «Sobald man die narrativen Erwartungen aufgibt, fühlt man sich wohl in dieser bewegend zusammengesetzten Vision, in der die isländische Gesellschaft selbst der Protagonist ist.» – Jay Weissberg, variety.com

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