Anlässlich des Dokumentarfilm zu ihrem 90. Geburtstag 2019 verriet Lilo Pulver: «Ich wollte eigentlich immer eine Sexbombe sein!» Stattdessen wurde die Schweizer Schauspielerin eher als unschuldiges Mädchen und in burschikosen Hosenrollen berühmt – ihr herzhaftes Lachen wurde zum Markenzeichen.

Schweizer Filmpreis 2021 | Ehrenpreis für Lilo Pulver

Publiziert am 16. Februar 2021

Mit Liselotte Schmid-Pulver, besser bekannt als Lilo Pulver, wird eine Schweizer Schauspielerinnen geehrt, die international Karriere machte.

Lilo Pulver wurde 1929 in Bern geboren. Sie besuchte die Schauspielschule in Bern und wurde bald zu einer beliebten Schauspielerin in der Schweiz und in Deutschland. 1958 spielte sie die Hauptrolle im Film «Zeit zu leben und Zeit zu sterben» von Douglas Sirk. Damit begann ihre internationale Filmkarriere. 1961 wurde sie von Billy Wilder für seine Komödie «Eins, zwei, drei» engagiert und spielte danach in zahlreichen Dramen, darunter «Die Nonne» von Jacques Rivette.
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Woche der Nominierten
Vom 22. bis 28. März 2021 werden die für den Schweizer Filmpreis nominierten Filme im Rahmen des von der Association «Quartz» Genève Zürich organisierten Programms «Woche der Nominierten» online gezeigt. Weitere Informationen dazu folgen auf www.quartz.ch.

Markantes Lachen
Lilo Pulver hat die Filmgeschichte mit ihrem Spiel voller Humor und mit ihren subtil revoltierenden Interpretationen geprägt und erhielt grosse Zustimmung von der Kritik. Ihr markantes Lachen, das in den vielen Interviews, die sie in ihrer langen Karriere gab, immer wieder zu hören war, ist unvergesslich. 1964 wurde sie für die «Golden Globes» nominiert. 1980 erhielt sie den Ehrenpreis des Deutschen Filmpreises. Mit dem Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises, der mit 30 000 Franken dotiert ist, würdigt das Bundesamt für Kultur (BAK) Lilo Pulvers Beitrag zur internationalen Filmgeschichte von den 1950er-Jahren bis heute.

Preisverleihung
Die Verleihung des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, 26. März 2021, statt. Der Anlass wird in den Studios der RTS in Genf aufgezeichnet und als Livestream über «quartz.ch» gesendet. Diese Ehrung des Schweizer Filmschaffens wird vom BAK in Partnerschaft mit der SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert. Weitere Informationen über die Preisverleihung folgen auf www.quartz.ch.

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Die Verleihung des Schweizer Filmpreises findet online statt. Sie wird am Freitag, 26. März 2021, als Livestream über die Internetseite des Schweizer Filmpreises «quartz.ch» gesendet.

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