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In Berlin mit dem Goldenen Bären auszgezeichnet: «Öndög» von Wang Quan'an.

Spielfilm | Öndög

Publiziert am 21. Januar 2020

Eigensinniger Polizei- und Liebesfilm aus der Mongolei.

In der immensen Weite der mongolischen Steppe wird eine nackte Frau tot aufgefunden. Über Nacht soll ein junger und unerfahrener Polizist den Tatort sichern. Da er mit den Gefahren vor Ort nicht vertraut ist, wird eine lokale Hirtin gebeten, ihn und die Leiche im Auge zu behalten. Die resolut auftretende Mittdreissigerin weiss mit dem Gewehr umzugehen und Wölfe zu verscheuchen. Gegen die Kälte zündet sie ein Feuer an, auch der Alkohol wärmt. Der Polizist kann ihrer Annährung nicht widerstehen...
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Film_Öndög
In Berlin mit dem Goldenen Bären auszgezeichnet: «Öndög» von Wang Quan'an.

Zum Film
Im Zentrum des neuen Films von Wang Quan’an, der 2007 mit «Tuyas Hochzeit» in Berlin den Goldenen Bären abholen konnte, stehen eine eigensinnige Frau und die menschenleere Weite. Ihren fürsorglichen Nachbarn duldet die ansonsten autark lebende Hirtin, die von allen Dinosaurier genannt wird, nur, wenn es Probleme mit ihrer Herde gibt oder eine Geburt ansteht. Alles was darüber hinausgeht, weist sie ab. Für sich und ihre Zukunft hat sie einen ganz eigenen Plan, der mit der einsamen Landschaft und deren Mythen in Beziehung steht. Der Schauplatz ist mehr als nur Kulisse, er lässt seine eigene Wirklichkeit in die Fiktion einfliessen. Die Geschichte voller komischer Momente und überraschender Wendungen greift in schöner Beiläufigkeit auch existenzielle Themen auf.

Stimmen
«Wang Quan’an erzählt seine Geschichte in wunderbaren Bildern, an deren Licht man sich nicht sattsehen kann. Er präsentiert dazu kuriose Menschen, die man gleich zu verstehen scheint.» – SonntagsZeitung | «Die überraschendste Polizei- und Liebesgeschichte der Saison.» – Matthias Lerf, Züritipp | «Ein aussergewöhnlicher Film, der sich positiv vom cineastischen Mainstream abhebt.» – Oliver Loga, Tierwelt | «Der lakonische Erzählstil und die unerwarteten Wendungen geben den schwerwiegenden Themen eine vergnügliche Selbstverständlichkeit. Ohne einseitig zu verklären oder zu verteufeln, zelebriert der Film den unumgänglichen natürlichen Zyklus von Leben und Tod.» – Clea Wanner, Programmzeitung

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«Öndög» | Regie: Quan’an Wang | Drama | 100min. | Mongolia, 2019 | Verleih: trigon-film | Cast: Aorigeletu, Gangtemuer Arild, Dulamjav Enkhtaivan, Norovsambuu.

Kinostart Deutschschweiz: 9. Januar 2020

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