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Spielfilm | Platzspitzbaby

Publiziert am 15. Januar 2020

Die Geschichte von Michelle Halbheer, die bei ihrer heroinabhängigen Mutter aufwuchs.

Regisseur Pierre Monnard («Wilder») hat aus einem mässig guten Buch einen sehr sehenswerten Film gemacht. Das Buch der heute 34-jährigen Michelle Halbheer wurde zwar ein Bestseller, ist aber reichlich plakativ. Die Macher des Spielfilms haben daher richtig entschieden und die Buchvorlage lediglich als Ausgangslage genommen, um daraus einen eindrücklichen Spielfilm zu machen. Mehr lesen
Platzspitzbaby - Die junge Hauptdarstellerin bei den Dreharbeiten.

Zum Film
Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Mia flüchtet sich in eine Fantasiewelt mit einem imaginären Freund. Mit ihm unterhält sie sich in den einsamen Stunden und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. In einer Kindergang, deren Mitglieder aus ähnlich schwierigen Verhältnissen stammen, findet Mia eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen.

Stimme zum Film
«Auch wenn die Verhältnisse damals, zu Zeiten von Platzspitz und dann Bahnhof Letten, noch dramatischer waren als der Film vermittelt: «Platzspitzbaby» geht unter die Haut, das gilt vor allem für die Darstellung des komplexen Abhängigkeitsverhältnisses zwischen Mutter und Tochter – wobei hier das Naturtalent Luna Mwesi die erfahrene Sarah Spale bisweilen zu übertreffen droht.» – Geri Krebs, arttv.ch |  «Ich finde den Film sehr gelungen. Er vermittelt die damalige Realität Anfang der 90er Jahre, nach der Schliessung des Platzspitz, adäquat und er gibt auch die Stimmung gut wieder, die damals herrschte. Und das Protagonstinnenpaar ist schlicht brillant. Die beiden Figuren geben einen perfekten Eindruck davon, wie komplex und unheilvoll ihre gegenseitige Abhängigkeit ist. Der Film zeigt den unglaublichen Loyalitätskonflikt und die Überforderung, in der die Tochter Luna steckt.» – André Seidenberg, einer der Pioniere der ärztlich kontrollierten Drogenabgabe an Süchtige und damals Notfallarzt auf dem Platzspitz >> Lesen Sie das ganze Interview auf arttv.ch

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