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Pink Apple 2022 | Eröffungsfilm | Sublime

Publiziert am 22. April 2022

Die Suche nach einem Ort, an dem Bedürfnisse kein Label brauchen.

Mariano Biasin erzählt in seinem Film von einem Gefühlschaos, das wohl jede:r schon einmal erlebt hat: Was passiert mit einer Freundschaft, wenn plötzlich Liebe und Begehren ins Spiel kommen? Über diese Frage werden in Biasins zärtlichem und ehrlichem Coming-of-Age-Film zwei Jungs erwachsen. «Sublime» entwirft das Bild einer Freundschaft und Liebe, in einem Moment im Leben, in dem die Gefühle und Veränderungen überwältigend sind
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Regisseur Mariano Biasin über seinen Film «Sublime»

Mein Film entwirft das Bild einer Freundschaft und Liebe, in einem Moment im Leben, in dem die Gefühle und Veränderungen überwältigend sind. Ich schrieb das Skript als Versuch, ein Erwachen zu erkunden. Den Augenblick, in dem sich eine offenbar unzerstörbare Verbindung wandelt. Die Suche nach einem Ort, an dem Bedürfnisse kein Label brauchen. Die Herausforderung, Liebe in all ihren Formen anzuerkennen. Ich machte mich daran, einen Protagonisten zu begleiten, der versucht, auf seine innere Stimme zu hören, und Angst davor hat, einen Fehler zu begehen und etwas zu zerstören, das ihm so viel wert ist. Er fragt sich, ob ihn seine Leidenschaft in die falsche Richtung führt. Die Grundlage der Geschichte ist Musik – als Kompass, als Begleiterin, als Zuflucht und als Weg, etwas zu lernen.

Sublime – Die Synopsis

Ein kleiner Ort an der argentinischen Küste. Die Teenager Manu und Felipe sind beste Freunde. Zusammen spielen sie in einer Band, für die sie gemeinsam die Songs schreiben. Überhaupt teilen sie so ziemlich alles miteinander. Und als Manu das «erste Mal Sex» mit seiner Freundin Azul plant, bespricht er das natürlich mit Felipe. Doch plötzlich sind da Gefühle, die Manu immer mehr durcheinander bringen: Eigentlich würde er viel lieber Felipe küssen! Aber wie soll er ihm das sagen, ohne etwas zwischen ihnen kaputt zu machen?

Biografie – Mariano Biasin
Biasin wurde im Januar 1980 geboren. 2004 machte er seinen Abschluss an der Professional School of Cinematography «Eliseo Subiela» in Buenos Aires. Biasin war bei mehr als 30 Filmen in Argentinien als Regieassistent tätig sowie bei Co-Produktionen aus Spanien, den USA, Brasilien, Frankreich und Uruguay, für Regisseur:innen wie Paula Hernández, Pablo Giorgelli, Eliseo Subiela, Diego Lerman, Gastón Duprat und Julio Chávez.
Für seinen Kurzfilm «El inicio de Fabrizio» wurde Biasin 2016 auf der Berlinale mit dem Gläsernen Bären in der Sektion Generation Kplus ausgezeichnet. Der Film wurde auf mehr als 50 internationalen Festivals gezeigt und erhielt mehr als 20 Auszeichnungen. Er war nominiert für den Condor de Plata Award. Als Co-Regisseur realisierte Biasin 2020 den Kurzfilm «Área chica infierno grande», der von HBO USA gekauft wurde. Bisher lief der Film auf mehr als 20 internationalen Festivals und konnte zehn Preise gewinnen. Für die finnische Band Stratovarius drehte Biasin Musikvideos und Dokumentationen. Als Musiker gehört er zu den Gründungsmitgliedern der argentinischen Band La suma de las Partes. Er produzierte und komponierte alle Songs des Albums «Vergel» (2020). «Sublime» (2022) ist Biasins Langfilmdebüt.

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Sublime | Regie: Mariano Biasin | Argentinien 2022 | 100 Minuten | spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Der Film läuft am 25. Pink Apple | Zürich 26. April bis 5. Mai 2022 | Frauenfeld 6. bis 8. Mai 2022

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