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Haus für Kunst | Blickwechsel

Publiziert am 16. Juli 2009

Die Eröffnung des Danioth-Pavillons nimmt das Haus für Kunst zum Anlass für eine energiegeladene Konfrontation von Werken des verstorbenen Malers Heinrich Danioth und der zeitgenössischen Malerin Maria Zgraggen. Erfrischend!
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Die unerwartete Konfrontation der Werke von Heinrich Danioth (1896-1953) und Maria Zgraggen (1957) scheint gewagt: Was die beiden Kunstschaffenden verbindet, ist immerhin der Umstand, dass beide in Uri geboren und von diesem Mentalitätsraum nachhaltig geprägt wurden. Sie schlugen aber völlig unterschiedliche Laufbahnen ein und verfolgten verschiedenartige künstlerische Intentionen. Zudem liegen Generationen zwischen den beiden: Als Maria Zgraggen geboren wurde, war Heinrich Danioth bereits seit vier Jahren tot. Trotzdem riskierte das Haus für Kunst diesen vehementen und kühnen Blickwechsel.

Die künstlerischen, mentalen und gesellschaftlichen Szenerien, vor denen die beiden Kunstschaffenden agieren, liegen sehr weit auseinander. Danioth arbeitete während der schwierigen ­Zwischenkriegszeit, und sein Schaffen löste eine bis heute andauernde, höchst diskrepante Rezeption aus. Maria Zgraggen agiert Jahrzehnte später im Kontext internationaler Gegenwartskunst und in der Auseinandersetzung mit völlig veränderten Prämissen.
In der Ausstellung “Blickwechsel” bewahren zwar beide Œuvres ihre unbedingte Authentizität und Eigenständigkeit. Weder auf diese noch auf jene Seite gibt es die leisesten Anbiederungen. Doch das manchen Vertraute der älteren Kunst mag die Augen öffnen für eine eigenwillige Position der zeitgenössischen Kunst, und umgekehrt befreit die heutige Sichtweise den retrospektiven Blick auf längst Geschaffenes. Die Ausstellung animiert zu überraschenden Blickwechseln – zumal Maria Zgraggen den Gemälden, Aquarellen und Holzschnitten von Heinrich Danioth nicht nur ihre Malereien und Zeichnungen gegenüberstellt, sondern ganze Wandflächen und Räume installativ bespielt. Durch die Gegenüberstellung der beiden Werkkomplexe entsteht ein energiegeladenes ­Wechselspiel.

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Haus für Kunst Uri | Blickwechsel | Bis 30. August 2009

Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Beat Stutzer, Direktor Bündner Kunstmuseum Chur, und Barbara Zürcher, Direktorin HfK Uri. Dank der mäzenatischen Grosszügigkeit des Urner Industriellen Dr. Max Dätwyler erfährt das Werk von Heinrich Danioth im neu erbauten Danioth-Pavillon eine dauerhafte Würdigung.

Zur Ausstellung erscheinen zwei Publikationen und eine Tonbildschau.

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