Konstanz | EuroNorm '14 – Die Konzilgeschichte auf Europaletten

Publiziert am 19. Mai 2015

Das Konzil von Konstanz bewegte vor rund sechshundert Jahren die Menschen dazu, Waren aus ganz Europa an den Bodensee zu bringen. Im Jan-Hus-Jahr zeigt die Künstlergruppe Bodensee eine Ausstellung, in deren Zentrum auch 2015 die Europalette steht.
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Symbol der europaweiten Vernetzung
Nachdem die Künstlergruppe Bodensee 2014 Modelle zu verschiedenen Themen der Konzilgeschichte präsentierte, befasst sie sich dieses Jahr mit der Geschichte rund um den Theologen und Reformator Jan Hus. Bild- und Informationsträger im wörtlichen wie auch im übertragenen Sinn ist die europaweit genormte Europalette. Schon zu Zeiten des Konzils von Konstanz (1414–1418) reiste und transportierte man auf Handelswegen, ohne sie wäre ein reger Austausch nicht möglich gewesen. Die Europalette ist mehr als nur Waren- und Informationsträger – sie ist zugleich ein Symbol der europaweiten Vernetzung.

«EuroNorm ’14» noch bis 2018
An der Ausstellung «EuroNorm ’14» beteiligte Künstlerinnen und Künstler sind: Christine Kostelezky, Erika Lohner, Markus Meyer, Uwe Petrowitz, Marianne Riexinger, Wolfgang Schmidberger, Carola Weber-Schlak, Alexander Weinmann sowie Cirsten Widenhorn und Günther Widenhorn. Das Projekt EuroNorm ’14, gefördert durch den Kunstfonds Konzil, setzt sich noch bis ins Jahr 2018 fort und bespielt verschiedene Orte in Konstanz.

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«EuroNorm ’14» | Kulturzentrum am Münster, Gewölbekeller, Konstanz | Vernissage: Dienstag, 26. Mai 2015, 19h | Ausstellung: 27. Mai bis 28. Juni 2015, jeweils Di bis Fr von 10–18h, Sa und So von 10–17h

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