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Kunst Museum Winterthur | Dutch Mountains - Vom holländischen Flachland in die Alpen

Publiziert am 15. Juli 2018

Die Entdeckung der alpinen Bergwelt aus der niederländischen Bildtradition heraus steht erstmals im Zentrum einer umfangreichen Ausstellung.
Der Amsterdamer Jan Hackaert und der Zürcher Conrad Meyer waren die ersten Künstler, die im 17. Jahrhundert begannen, systematisch die Schweizer Berge zu malen. Diese Künstlerfreundschaft ist Ausgangspunkt einer faszinierenden Ausstellung. Die Besucher*innen erwartet ein eindrückliches Panorama der Gebirgsmalerei, die von Pieter Bruegel d.Ä. über Felix Meyer, Caspar Wolf bis zu Alexandre Calame reicht und druckgraphische Werke, topographische Zeichnungen und imposante Ölgemälde umfasst.

Kunst Museum Winterthur | Reinhart am Stadtgarten | Dutch Mountains – Vom holländischen Flachland in die Alpen | 7. Juli 2018 – 20. Januar 2019 | Kuratoren: Andrea Lutz, David Schmidhauser

Die Suche nach exotischen Motiven
Ende des 16. Jahrhunderts griffen niederländische Maler ein zuvor kaum beachtetes Motiv auf: die heimische Landschaft. Damit revolutionierten sie die Malerei und schufen ein neues Bewusstsein für ihre Heimat, die niederländischen Hügel- und Flachlandschaften. Ihr Interesse an der realen Welt exportierten sie alsbald in die Ferne: Sogenannte «Bentvueghels», niederländische Künstler, die nach Rom zogen, begannen, mit ihren Ideallandschaften von südländischen Gebirgszügen den heimischen Markt mit exotischen Motiven zu versorgen, unter ihnen Jan Both (1618/1622 – 1652). Sein «nordisches» Pendant war Allaert van Everdingen (1621 – 1675), der skandinavische Landschaften mit spektakulären Wasserfällen und zerklüfteten Gebirgszügen ins holländische Bildrepertoire einbrachte.

Künstlerfreundschaft
Trotz ihrer Passage durch die Schweiz hielt keiner der «Bentvögel» die eindrückliche Gebirgslandschaft fest. Erst der Auftrag eines niederländischen Rechtsanwalts ermöglichte dem Amsterdamer Meister Jan Hackaert (1628–1685/90) erstmals eine systematische Erkundung der Alpen. Zusammen mit seinem Malerfreund, dem Zürcher Conrad Meyer (1618–1689), macht er sich auf, das Glarnerland topographisch zu erfassen. Im kreativen Austausch schufen Hackaert und Meyer die ersten realistischen Interpretationen des Hochgebirges in der europäischen Kunst. Zugleich schuf Hackaert Ideallandschaften, in denen er reale Schweizer Landschaftsmotive frei gestaltete. Diese komponierten Berglandschaften erfreuten sich grosser Beliebtheit in Holland und förderten die Gebirgsdarstellung in der niederländischen Malerei.

Entdeckung der Alpen
Das aufkeimende wissenschaftliche Interesse an der Entstehung der Alpen beförderte die künstlerische Aneignung des Motivs – so auch beim Winterthurer Felix Meyer (1653 – 1713). Unter anderem fertigte er für den Zürcher Naturforscher Johann Jacob Scheuchzer und dessen Schweizerische Gebirgskunde Illustrationen an. Seine Gebirgslandschaften machen ihn zum Pionier der Alpenmalerei: Der Untere Grindelwaldgletscher (um 1700) ist die erste Darstellung eines Gletschers in einem Ölgemälde überhaupt. Die Blüte der Schweizer Alpenmalerei beruht auf dem Zusammenspiel von Kunst, Wissenschaft und Ästhetik im 18. Jahrhundert. Die Alpen, zuvor als unzugängliche Orte des Schreckens wahrgenommen, erfuhren europaweit eine endgültige Nobilitierung durch das berühmte Gedicht des Berner Universal-gelehrten Albrecht von Haller bzw. durch Jean-Jacques Rousseaus Naturphilosophie.

Pathetische Gebirgsmotive
Diese veränderte Wahrnehmung der Gebirgswelt bildete die Grundlage für Caspar Wolfs (1735 – 1783) künstlerische Beschäftigung mit der eindrücklichen Naturkulisse. Zusammen mit dem Berner Verleger Abraham Wagner erkundete er auf wagemutigen Wanderungen das Berner Oberland. Dass er am weitesten in die unerschlossene Bergwelt vordrang, belegt seine Darstellung des Unteren Grindelwaldgletschers. Wolf fand eigenständige Formulierungen der alpinen Bergwelt und wurde damit stilbildend – nicht nur für die heimische Kunstproduktion. Neben Wolf waren es im 18. Jahrhundert die sogenannten Kleinmeister, die das Bild der Schweiz neu formulierten. Mit Johann Ludwig Aberlis (1723 – 1786) Erfindung der kolorierten Umrissradierung gelangte die Schweizer Motivwelt in Haushalte und Kunstsammlungen in ganz Europa. Er und seine Kollegen, wie zum Beispiel Johann Jakob Biedermann (1763 – 1830), schufen auch zarte, en plein air entstandene Aquarelle, die in der Ausstellung zum Teil erstmals öffentlich zu sehen sind.

Wichtigster Vertreter
Vor diesem Hintergrund entwickelte der Genfer Alexandre Calame (1810 – 1864) eine Alpendarstellung nach akademischen Grundsätzen. Seine spätromantische, pathetische Gebirgsmalerei wurde zur nationalen Schule mit unzähligen Nachahmern. Der gefeierte Künstler unternahm tollkühne Touren, von denen er zahlreiche Skizzen mitbrachte. Sie bildeten die Grundlage seiner grossformatigen Auftragsarbeiten. Die detaillierte Wiedergabe des Vordergrunds sowie das raffinierte Spiel mit Licht und Schatten verdeutlicht sein intensives Studium holländischer Meister. Seine überwältigenden Darstellungen machten ihn zum europaweit einflussreichsten Vertreter der Alpenmalerei im 19. Jahrhundert.

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