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Kunstmuseum St.Gallen | Alicja Kwade

Publiziert am 24. November 2014

Die Zeit tickt im Kunstmuseum St.Gallen. Und die umtriebige Künstlerin Alicja Kwade wartet mit spannenden Werken auf. Sie baut logarithmische Kurven. Stellt das Foucault'sche Pendel nach. Visualisiert den Goldwert im Zeitverlauf und pulverisiert ihr Fahrrad.
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Alicja Kwade
Alicja Kwade, 1979 geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Ihr Schaffen wurde in den vergangenen Jahren in zahlreichen Institutionen gezeigt, u.a. 2013 im Haus Esters in Krefeld oder 2012 in der Gruppenausstellung Made in Germany II im Kunstverein Hannover.

Warten auf Gegenwart
Kulturhistorische, philosophische sowie naturwissenschaftliche Referenzen finden sich in der künstlerischen Arbeit von Alicja Kwade wieder. Indem sie bestimmte alltägliche Gegenstände wie Uhren, Lampen, Spiegel und andere handelsübliche Objekte spannungsvoll in signifikante Arrangements verwandelt, reflektiert sie komplexe Wechselbeziehungen von Kapital und Produktion sowie abstrakte Werte wie Zeit und Geld. Minimale Zustandsveränderungen durchziehen das gesamte Werk und verweisen auf Themen wie Zeitlichkeit und Stillstand.

Fünf Gramm Gold
Zahlen und Werte, abstrakte ebenso wie konkrete, sind wiederkehrende Themen in Alicja Kwades Werk. Besonders anschaulich bildet sie in ihrer Arbeit 15.02.13 (2013) unsere sonst nur abstrakte Vorstellung von materiellem Wert ab. Für die Arbeit wurden verschiedene Edel- und Industriemetalle an einem bestimmten Tag zu einem bestimmten Zeitpunkt im Wert von fünf Gramm Gold erworben. Die unterschiedlichen Formate der einzelnen Metallplatten legen deren materiellen Wert und den an den Rohstoffbörsen gehandelten Weltmarktpreis offen und bilden das ökonomische Äquivalent plastisch ab.

Und sie dreht sich
Die spektakuläre Licht- und Soundinstallation Nach Osten, die sie 2013 im monumentalen Kirchenraum St. Agnes in Berlin realisiert hat, basiert auf dem Prinzip des Foucault’schen Pendels – ein direkter Nachweis, die Erdrotation sichtbar zu machen. Das historische Experiment als Ausgangspunkt für ihre bildhauerische Fragestellung wird in der künstlerischen Umsetzung in eine eindrucksvolle Sinneserfahrung übersetzt.

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Kunstmuseum St.Gallen | Alicja Kwade | 22. November 2014 bis 15. Februar 2015

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