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Modedesigner Armando Forlin | Porträt

Publiziert am 03. Oktober 2016

Bereits mit jungen 20 Jahren hat Armando Forlin den Appenzeller Kulturpreis gewonnen. Wenig später folgte der Swiss Federal Design Award mit anschliessendem Aufenthalt in New York. Der Designer ist jetzt nach einem Studium in Antwerpen zurück in Trogen. Ein Porträt.

Ein Artikel zu Armando Forlin erschien in OBACHT KULTUR Nr. 21/2015.

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Armando Forlin in OBACHT KULTUR Nr. 21/2015

Zwischen Trogen und der weiten Welt
Nach seinem Studium an der Königlichen Modeschule in Antwerpen ist Armando Forlin nach Trogen in Appenzell Ausserrhoden zurückgekehrt. Dort teilt er im Palais Bleu mit seiner Mutter, die selbst Schneiderin ist, ein Atelier. Am liebsten kreiert er zurzeit Kleider für Freunde. Es gibt jedoch nichts, das Armando Forlin an einem Ort festhalten würde. Diese Freiheit will er nutzen und sich überraschen lassen, was die Zukunft mit sich bringt.

New York dank Designpreis
Schon vor dem Swiss Design Award konnte der Künstler mit Niederteufener Wurzeln einen Preis in Empfang nehmen: Im Jahr 2009 wurde ihm von der Ausserrhodischen Kulturstiftung ein Werkbeitrag in der Sparte Angewandte Kunst und Design zugesprochen. 2011 erhielt er von derselben Stiftung für drei Kunstobjekte in eigenwilliger Modesprache zum zweiten Mal einen Werkbeitrag. Dazwischen – im Jahr 2010 – gewann er mit «Antiheroes» – einer weiteren künstlerischen Kleiderkollektion – in der Kategorie Modedesign den Eidgenössischen Designpreis. Dieser ermöglichte Forlin einen halbjährigen Studienaufenthalt in New York. Zuerst arbeitete er in der Grossstadt an einer eigenen Kollektion und bereitete sich auf sein Studium vor. Mit einem dreimonatigen Praktikum bei threeASFOUR, einem kleinen Modelabel, schloss er seinen New Yorker Aufenthalt ab.

Gewinnerprojekt
Das Projekt «Antiheroes-The-Good-And-The-Evil-Women», mit dem Armando Forlin einen Swiss Federal Design Prize gewann, ist eine Weiterentwicklung seiner Abschlussarbeit. Diese umfasste Entwürfe für sechs unterschiedliche Frauentypen, darunter drei «gute» und drei «böse». Unangepasst und widersprüchlich – Antiheldinnen eben – sind sie alle, und sie alle wurden mit einem Entwurf und einem Steckbrief ausgestattet.

1.1 Videobericht als Web-Movie
Sie können unsere Videos kostenlos mittels Embed-Code in Ihre Website einbinden. Regelmässiges und mehrmaliges Einbinden von art-tv Videos in eine andere Website als art-tv.ch bedarf unserer Zustimmung.

1.2 Web-Video auf Datenträger
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1.3 Videobericht hochauflösend
Möchten Sie den Bericht in Kinoqualität besitzen oder diesen weiterverarbeiten? Gerne erstellen wir für Sie eine Daten-DVD im gewünschten Format (MPG/DV o.ä.) für Fr. 250.- Franken. Ohne weitere Angaben erhalten Sie den Trailer im Formt DV Pal.

1.4 Kopie des Rohmaterials
In begründeten Fällen können wir Ihnen das gesamte Rohmaterial im gewünschten Format zur Verfügung stellen. Eine digitale Kopie kostet 280.- Franken*. Ist das Originalmaterial noch auf Digitalkassetten gespeichert kostet das Kopieren der ersten 100 Minuten (oder 2 DV-Bänder) insgesamt 280.- Franken, jede weitere Stunde derselben Produktion 50.- Franken*. Wünschen Sie ein anderes Format, oder haben Sie andere Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

1.5 TV und Film
Für TV-Sender oder für Filmprojekte bestehen spezielle Regelungen, bitte kontaktieren Sie uns diesbezüglich. (+41 (0) 76 337 59 99)

Rechtliches
Der Bericht und das Videomaterial dürfen nur für den Eigenbedarf verwendet werden und nicht an Dritte abgegeben oder verkauft werden. Eine andere Einbindung in eine Website als über den Embed-Code ist u.U. kostenpflichtig. Die Tarife werden im Einzelfall ausgehandelt.

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