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Biografie l Iris und Peter von Roten

Publiziert am 02. Juli 2007

Sie war die meistgehasste Frau der Schweiz: Iris von Roten. Wilfried Meichtry hat über das Paar Iris und Peter von Roten eine packende Biografie geschrieben.
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Iris von Roten, promovierte Juristin aus evangelisch-großbürgerlichem Haus, wurde 1958 mit ihrem feministischen Manifest Frauen im Laufgitter über Nacht zur meistgehaßten Frau in der Schweiz und zu einer über die Grenzen hinaus bekannten Frauenrechtlerin. Verheiratet war sie mit dem katholisch-konservativen Walliser Patrizier, promovierten Juristen und Politiker Peter von Roten. Für die Ehe, hatte Iris von Roten durchgesetzt, mußte von Anfang an völlige Eigenständigkeit jedes Partners in ökonomischen, politischen, beruflichen und sexuellen Belangen gelten.
Iris und Peter von Roten haben ihren Lebensplan gelebt, sie wußten darum, kein glückliches Ehepaar im herkömmlichen Sinne zu sein. Während der zahlreichen und länger andauernden Trennungen der beiden – Iris von Roten unternahm, allein, wie vor ihr Ella Maillart und Annemarie Schwarzenbach, Reisen in den Nahen Osten, die USA – schrieben sie sich ca. 1500 Briefe, ein intellektuell und gesellschaftskritisch reicher Fundus, der nun erstmals von Wilfried Meichtry ausgeschöpft wird.
Wilfried Meichtry erzählt die spannende private und politische wie kulturelle Zeitgeschichte der Schweiz im 20. Jahrhundert, es ist auch eine Geschichte der Frauenbewegung, des konservativen Katholizismus und ein Bild der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Und es ist das Dokument eines radikalen Lebensentwurfs ähnlich dem von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, zwar unter weniger metropolitanen Vorzeichen, aber intensiver, letztlich konsequenzenreicher.

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Wilfried Meichtry, 1965 in Leuk im Wallis geboren, ist Germanist und Historiker. Er lebt und arbeitet in Burgdorf. Im Ammann Verlag ist “Du und ich – ewig eins. Die Geschichte der Geschwister von Werra” erschienen.

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