Muss der Prozess gegen die «Parkhausmörderin» neu aufgerollt werden? Eine Spurensuche.

Caroline H. | Die gefährlichste Frau der Schweiz?

Publiziert am 13. November 2019

Eine Recher­che zu einem der aussergewöhnlichsten Kriminalfälle der Schweiz.
Carlos Hanimann, Reporter beim digitalen Magazin «Repu­blik» rekonstruiert den Mord in einem Parkhaus in Zürich und jenen im Zürcher Chinagarten akribisch und lenkt den Blick auf bisher kaum Beachtetes: Caroline H. hat in Thera­pie inzwischen von ihren Geständnissen Abstand genommen und die Tötungsdelikte bestritten. Das Buch zeigt, dass viele Fragen offen sind. Zu viele?

Carlos Hanimann: Caroline H. | Die gefährlichste Frau der Schweiz? | Klappenbroschur, 88 Seiten

Eine Geschichte mit drei Opfern?
Caroline H. hat als junge Frau zugegeben, zwei Frauen in Zürich getötet zu haben: 1991 eine 29-­jährige Frau im Park­haus Urania, 1997 eine 61-­jährige Passantin beim Chinagar­ten im Seepark. Die Frauen waren zufällige Opfer. Es gab keine Zeugen, keine Spuren, kein erkennbares Motiv. Nur die Geständnisse einer vorbestraften Brandstifterin. Im Dezember 2001 verurteilte das Obergericht Zürich die sogenannte Parkhausmörderin so hart wie nur möglich: lebenslänglich mit anschliessender Verwahrung. Seither befindet sich «die gefährlichste Frau der Schweiz» in Einzel­haft. Die mittlerweile 46-­Jährige lebt allein in einem eigens für sie erstellten Sicherheitstrakt – ohne jede Perspektive. Aber was ist, wenn Caroline H. gar nicht die Mörderin ist, für die sie alle halten?

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