Theaterhaus Thurgau | Paula Modersohn-Becker in Briefen und Tagebüchern

Publiziert am 14. November 2017

«Ich bin ich, und hoff es immer mehr zu werden»
Das kurze Leben einer der wichtigsten deutschen Maler*innen des 20. Jahrhunderts, erzählt in einer szenischen Lesung mit Cello Begleitung. Paula Modersohn-Becker war nicht nur Vertreterin des frühen deutschen Expressionismus, sondern auch mit berühmten Zeitgenossen wie Rainer Maria Rilke in engem Kontakt. In ihren Briefen reflektierte sie ihr wechselvolles Leben, früh ahnend, dass es kein langes sein würde.

Theaterhaus Thurgau, Weinfelden | «Ich bin ich, und hoff es immer mehr zu werden» – Paula Modersohn-Becker in Briefen und Tagebüchern |Sonntag 19. November, 17.15 Uhr | Kasse und Bar ab 16.15 Uhr | Es lesen: Graziella Rossi & Helmut Vogel | Cello: Barbara Gisela | Textkonzept: Daniela Colombo

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Theater Bilitz | Buchladen klappentext | VHS Mittelthurgau | Regionalbibliothek Weinfelden

Lesung und Musik
Das Theaterhaus Thurgau ist Schauplatz einer ganz spezielle Zusammenarbeit. Gemeinsam veranstalten das Theater Bilitz, die Volkshochschule Mittelthurgau, die Regionalbibliothek Weinfelden und der Buchladen klappentext eine szenische Lesung. Mit musikalischer Untermalung von Barbara Gisler erwecken Graziella Rossi und Helmut Vogel die Selbstzeugnisse Paula Modersohn-Beckers zum Leben. Die grosse Wegbereiterin der Moderne, die vielseitigen Malerin, die im Alter von nur 31 Jahren starb und deren Freundschaft mit Rainer Maria Rilke zu den faszinierenden Künstlerfreundschaften des 20. Jahrhunderts zählt.

Paula Modersohn-Becker, Worpswede, den 26. Juli 1900:
«Mir kamen heute beim Malen die Gedanken her und hin und ich will sie aufschreiben für meine Lieben. Ich weiss, ich werde nicht sehr lange leben. Aber ist das denn traurig? Ist ein Fest schöner, weil es länger ist? Und mein Leben ist ein Fest, ein kurzes intensives Fest.»

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