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Gewerbemuseum Winterthur | Oh, Plastiksack

Publiziert am 23. August 2012

Ob Kult oder Müll, geliebt oder verpönt, der Plastiksack spaltet die Geister, er polarisiert und spiegelt zugleich unser Konsumverhalten.
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Geliebt oder verpönt
Er stärkt Status und Identität, stört die Ökologie, wird liebevoll oder umweltbewusst gesammelt, erzählt Kulturgeschichte und ist aktuelles Thema in Kunst und Design. Die Ausstellung «Oh, Plastiksack!» zeigt erstmals in dieser interdisziplinären Form über dreissig internationale Positionen aus zeitgenössischer Kunst und Design und erzählt gleichzeitig ausgesuchte kulturhistorische, ästhetische und politische Plastiksack-Geschichten mit Sammlungen aus Deutschland und der Schweiz.

Plastiksack auf vielfältige Weise
Die internationalen, zeitgenössischen Kunstwerke und Designobjekte widerspiegeln eine Art Phänomenologie des Plastiksacks aus heutiger Sicht und kommentieren unsere Welt, indem sie ganz unterschiedlich mit dem Material spielen, verschiedene aktuelle Themen mit und über den Plastiksack auf vielfältige Weise aufnehmen und reflektieren.

Kunst- und Ikonenstatus
Doch zeigt die Ausstellung nicht nur zeitgenössische junge Kunst und aktuelles Design, sie präsentiert ebenso Einzelstücke und ganze Plastiktütenreihen, die in ihrer Gesamtheit eine kleine Kultur- und Alltagsgeschichte erzählen. Neben einzelnen Museumsstücken stammen sie grösstenteils aus sorgfältig zusammengetragenen, über Jahre hinweg mit Leidenschaft aufgebauten Privatsammlungen aus Deutschland und der Schweiz. Es sind dies zumeist private Erinnerungsstücke, unter denen sich jedoch gleichermassen Plastiktüten finden lassen, die Geschichte schrieben und per se Kunst- und Ikonenstatus erlangt haben, wie beispielsweise die berühmte Tüte, die Joseph Beuys als Teil seines Beitrags «Büro für direkte Demokratie durch Volksabstimmung» für die Documenta Kassel 1972 kreiert hat, oder der Kultplastiksack eines Jeansmodegeschäfts in Deutschland mit einem Abbild von James Dean, der von E+U Hiestand gestaltete Plastiksack des Warenhauses ABM, oder die erste Plastiktragtasche von Globus Mitte der 1960er Jahre.

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Oh, Plastiksack! | Gewerbemuseum Winterthur | Kuratorinnen: Ida-Marie Corell und Susanna Kumschick | bis 7. Oktober 2012

1.1 Videobericht als Web-Movie
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1.2 Web-Video auf Datenträger
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1.3 Videobericht hochauflösend
Möchten Sie den Bericht in Kinoqualität besitzen oder diesen weiterverarbeiten? Gerne erstellen wir für Sie eine Daten-DVD im gewünschten Format (MPG/DV o.ä.) für Fr. 250.- Franken. Ohne weitere Angaben erhalten Sie den Trailer im Formt DV Pal.

1.4 Kopie des Rohmaterials
In begründeten Fällen können wir Ihnen das gesamte Rohmaterial im gewünschten Format zur Verfügung stellen. Eine digitale Kopie kostet 280.- Franken*. Ist das Originalmaterial noch auf Digitalkassetten gespeichert kostet das Kopieren der ersten 100 Minuten (oder 2 DV-Bänder) insgesamt 280.- Franken, jede weitere Stunde derselben Produktion 50.- Franken*. Wünschen Sie ein anderes Format, oder haben Sie andere Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

1.5 TV und Film
Für TV-Sender oder für Filmprojekte bestehen spezielle Regelungen, bitte kontaktieren Sie uns diesbezüglich. (+41 (0) 76 337 59 99)

Rechtliches
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