In der Stille des Pavillons auf sich selbst zurück geworfen sein und zu unerwarteten Antworten finden...

Jubiläumsjahr Niklaus von Flüe | «Niklaus von Flüe – Unterwegs».

Publiziert am 17. August 2017

Persönlich erfahren, dass die Werte des grossen Schweizer Mystikers auch nach 600 Jahren noch aktuell sind.
Zu den Höhepunkten im Gedenkjahr 600 Jahre Niklaus von Flüe zählt sicher der mobile Pavillon «Niklaus von Flüe – Unterwegs». Er tourt seit fast zwei Monaten durch die Schweiz, macht Halt in allen Kantonen des Landes und bringt selbst skeptische Besucher*innen zum Staunen...

20. August 2017, 11:00-19:00 Uhr, St.-Ursen-Terrasse, Solothurn
26. August 2017, 12:00-19:00 Uhr, Place Georges Phyton, Fribourg
29. – 30. August 2017, Place du Port, Neuchâtel
02.- 03. September 2017, Place du Temple, Altstadt, Carouge (GE)
05. – 06. September 2017, Place de l’Europe, Lausanne (VD)
09. September 2017, 12:00-19:00 Uhr, Place de la Planta, Sion (VS)
11. – 12. September 2017, Piazza Grande, Bellinzona/Giubiasco (TI)
13. – 14. September 2017, Piazza San Rocco, Lugano (TI)
16. September 2017, 12:00-19:00 Uhr, Herrenacker, Schaffhausen
20. September 2017, 12:00-19:00 Uhr, Vorplatz kath. Kirche, Glarus
23. – 25. September 2017, 11:00-19:00 Uhr, Kirchenplatz, Sachseln (OW)

Aufruf zur Selbstreflexion
«Niklaus von Flüe ist für alle da», lautete die klare Botschaft von Franz Enderli, dem Präsidenten des Trägervereins «600 Jahre Niklaus von Flüe», zu Beginn des Gedenkjahres. Der mobile Pavillon «Niklaus von Flüe – Unterwegs», der bereits seit sieben Wochen durch die Schweiz tourt und schon in 16 Kantonen Halt gemacht hat, wird dieser Aussage mehr als gerecht. «Mit diesem einzigartigen Projekt tragen wir Niklaus von Flüe nach aussen. Machen seine Werte und sein weitgreifendes Wirken Menschen in der ganzen Schweiz zugänglich», meint der Regierungsrat zur Halbzeit der Schweizer Tournee. Der ungewöhnliche Pavillon überrascht durch seine tiefgründige Schlichtheit und ruft auf zur Selbstreflexion und zur Besinnung auf das Wesentliche. Den Besuchern wird keine herkömmliche Ausstellung geboten, sondern Zeit und Entschleunigung.

Positive Reaktionen und eindrückliche Begegnungen
Die ungewöhnliche Tour findet schweizweit grossen Anklang, und der Pavillon ist an jedem Standort durchgehend ausgelastet. «Wir freuen uns sehr über das grosse Interesse an unserem mobilen Erlebnis und über die positive und flächendeckende Medienberichterstattung», meint Franz Enderli und fügt an: «Sowohl Besucherinnen und Besucher als auch nationale und regionale Medien zeigen sich gleichermassen beeindruckt von der Idee.» Wer sich auf das Experiment einlässt, ist nach der Reise in die eigene Gedankenwelt beeindruckt, teilweise gerührt und oft entspannt. Häufig öffnen sich Besucher*innen, erzählen von ihren Reflexionen. Ein Jugendlicher meinte überrascht: «Niklaus von Flüe hat einfach zugehört. Und ich habe erzählt.» Ein vorgängig gestresst wirkender Wanderer gesteht nach dem Besuch entspannt: «Es war eindrücklich. Die Augen von Bruder Klaus haben mir gesagt: die Hoffnung stirbt zuletzt.» Wieder eine andere Besucherin ist im Innern ihrem Vater ein Stück nähergekommen, während eine andere – zuvor skeptische Dame – bei der Begegnung mit Niklaus von Flüe ein tiefes Glücksgefühl empfunden hat.

Zurück nach Hause – weiterer Tourplan
Die Kantone OW, NW, AI, LU, AR, ZG, UR, SZ, GR, SG, TG, ZG, AG, BS, BL, JU und Bern wurden bereits besucht. Nun fährt der Pavillon über Solothurn und Fribourg weiter durch die Westschweiz, das Wallis und das Tessin mit Abstechern in die letzten Deutschschweizer Kantone. Rechtzeitig zum Start der offiziellen Gedenktage kehrt der Pavillon zurück nach Sachseln, wo am Samstag, 23. September, ein vielseitiges dreitägiges Programm für Familien und Gäste aus der ganzen Schweiz beginnt.

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