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Museum Appenzell | Spitzer! populär, ästhetisch und technisch raffiniert

Publiziert am 19. Juni 2017

Ein Spitzer mag als nichts Besonderes erscheinen. Die Ausstellung in Appenzell zeigt: Weit gefehlt!

Nehmen Sie Ihre stumpfen Stifte mit und erfahren Sie alles über die Geschichte des Spitzer. Erleben Sie live welcher am besten funktioniert und welche Technik zur Anwendung kommt. Was banal klingt, ist eine faszinierende Ausstellung, mit historischen Objekten und neuzeitlichen Videoarbeiten.
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Die Geschichte
Lange Zeit benutzte man zum Spitzen ein einfaches Messer. Das Resultat waren häufig schiefe Spitzen oder abgebrochene Minen. Ausserdem gab es schwarze Finger vom Graphit. 1828 liess Bernard Lassimone in Frankreich den ersten Handspitzer patentieren. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden in Amerika und Europa diverse Spitzmaschinen entwickelt. Es entstanden unzählige mechanische Apparate. Viele davon waren Meisterleistungen der Technik. Schleifende Spitzmaschinen, Spitzmaschinen mit Klingen, Geräte mit Scheiben- oder Walzenfräsern – der Erfindergeist der Ingenieure war bis in die 1930er Jahre enorm. Die elektrischen Schärfmaschinen hatten ihren Durchbruch in den 1940er Jahren in den USA. Diese Maschinen fallen vor allem durch ihre avantgardistische Formgebung auf.

Sammler & Videoarbeiten
Der gebürtige Appenzeller Jürgen Moser sammelt seit über 20 Jahren Bleistiftspitzmaschinen, Handspitzer und dazugehöriges Werbematerial. Seine Sammlung gehört zu den weltweit bedeutendsten. Rund 280 Bleistiftspitzmaschinen aus den Jahren 1885 bis heute sind in der Sonderausstellung zu sehen. Die Maschinen faszinieren durch ihre Technik wie auch durch ihr Design. Vier Videoarbeiten und eine spielerische Collage von Thomas Karrer geben Einblicke in die raffinierte und überraschende Mechanik von einzelnen Bleistiftspitzmaschinen.

Testen Sie selber
Einige historische Apparate dürfen selber ausprobiert werden. Kleine und grosse Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihre eigenen Stifte damit zu spitzen. In einer für Kinder eingerichteten Ecke kann zudem gebastelt und gezeichnet werden.

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Museum Appenzell | Spitzer | 17. Juni — 5. November 2017

1.1 Videobericht als Web-Movie
Sie können unsere Videos kostenlos mittels Embed-Code in Ihre Website einbinden. Regelmässiges und mehrmaliges Einbinden von art-tv Videos in eine andere Website als art-tv.ch bedarf unserer Zustimmung.

1.2 Web-Video auf Datenträger
Sie können einen unserer Web-Videos für 35.- Franken plus 5.- Handling auf einer CD bestellen. Es gelten dieselben Bestimmungen wie unter Punkt 1.1.

1.3 Videobericht hochauflösend
Möchten Sie den Bericht in Kinoqualität besitzen oder diesen weiterverarbeiten? Gerne erstellen wir für Sie eine Daten-DVD im gewünschten Format (MPG/DV o.ä.) für Fr. 250.- Franken. Ohne weitere Angaben erhalten Sie den Trailer im Formt DV Pal.

1.4 Kopie des Rohmaterials
In begründeten Fällen können wir Ihnen das gesamte Rohmaterial im gewünschten Format zur Verfügung stellen. Eine digitale Kopie kostet 280.- Franken*. Ist das Originalmaterial noch auf Digitalkassetten gespeichert kostet das Kopieren der ersten 100 Minuten (oder 2 DV-Bänder) insgesamt 280.- Franken, jede weitere Stunde derselben Produktion 50.- Franken*. Wünschen Sie ein anderes Format, oder haben Sie andere Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

1.5 TV und Film
Für TV-Sender oder für Filmprojekte bestehen spezielle Regelungen, bitte kontaktieren Sie uns diesbezüglich. (+41 (0) 76 337 59 99)

Rechtliches
Der Bericht und das Videomaterial dürfen nur für den Eigenbedarf verwendet werden und nicht an Dritte abgegeben oder verkauft werden. Eine andere Einbindung in eine Website als über den Embed-Code ist u.U. kostenpflichtig. Die Tarife werden im Einzelfall ausgehandelt.

Preise exkl. MwSt

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