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Stefan Doepner | Künstlerstatement

Publiziert am 09. Mrz 2010

Stefan Doepner haucht ganz alltäglichen Dingen Leben ein. Dazu gehören Küchengeräte aller Art, aber auch ganz gewöhnliches Geschirr. Statement des Künstlers

Küchenmaschinen auf Abwegen | Cabaret Voltaire, Zürich | 5. 3. – 4. 4. 2010

Literatur
Dominik Landwehr: Playground Robotics. Das Hamburger Robotik-Kunst Institut f18 und seine Schweizer Freunde. Basel: Christoph Merian Verlag 2004

Dominik Landwehr / Verena Kuni: Home Made Electronic Arts. Do-it-yourself-Piratensender, Krachgeneratoren und Videomaschinen. Basel: Christoph Merian Verlag 2009.

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Allerdings verhalten sich seine Objekte nicht so, wie man es von ihnen erwarten würde. Das gilt zum Beispiel für seinen modifizierten Bürotisch: Kaffeetasse, Kugelschreiber und auch der Klebestift haben ein merkwürdiges Eigenleben und bewegen sich scheinbar planlos über die Glasplatte. Sein Tisch ist eine Robotik-Installation und trägt den Namen «Robot Partner 0.2. – Automated Table Modification ». Ganz ähnlich verhalten sich auch die anderen beiden Objekte, die im Schaufenster des Cabaret Voltaire zu sehen sind: «AutoSpoon» – eine Teetasse mit einem Löffel oder «Midi Picknick», ein harmloser kleiner Koffer voller Küchengeräte.

An der Vernissage vom 4. März präsentierte Stefan Doepner die Performance «Robot Partner 3. 0 – Drillbot» – eine Klettermaschine, die sich mit Hilfe von vier kräftigen Schlagbohrmaschinen eine Wand hoch arbeitet. Dieses Objekt hat er zusammen mit dem Hamburger Künstler Lars Vaupel gestaltet.
Lars Vaupel zeigte im Januar 2007 im Cabaret Voltaire seine Zeichenmaschinen.

Biographie Stefan Doepner
Stefan Doepner wurde 1966 in Bremen geboren und lebt heute in Lubljana (Slowenien) Er studierte in Bremen Malerei und Experimentalfilm und ist seit Mitte der 80er Jahre im Bereich intermediale Kunst tätig. Doepner war einer der Gründer des Instituts f18. Er arbeitete 1992 mit am Documenta-Projekt Van Gogh TV und konzentrierte sich seit Mitte der 90er Jahre auf den Bereich Robotik und Kunst. Am Festival der elektronischen Künste Shift 2009 in Basel zeigte er seine Grossinstallation „Living Kitchen – Happy End of the 21st Century“, die zuvor auch in verschiedenen Städten Europas aber auch in China zus ehen war.

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