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Theater Rigiblick | Denn wie Mann sich bettet | Christian Jott Jenny singt Kurt Weill

Publiziert am 28. November 2014

Ex-Politiker Markus Notter, «Tenorist» Christian Jott Jenny und der Pianist Edward Rushton laden ein zu einem Lieder- und Männerabend, der alles über Kurt Weill verspricht.

Theater Rigiblick Zürich | Denn wie Mann sich bettet – Ein kurtweilliger Liederabend | Premiere: 28. November 2014 | Letzte Vorstellungen am 23.01. und 08.02.2015 | Tickets: Theater Rigiblick, per Telefon 044 361 83 38 oder per E-Mail tickets@theater-rigiblick.ch oder online

Ein Spagat
Der Abend bringt das breite Schaffen von Kurt Weill auf die Bühne und wagt den Spagat zwischen dem bissigen deutschen und dem smoothen amerikanischen Weill. So erklingt «Die Dreigroschenoper» genauso wie die schmelzigen Broadway-Songs. Denn wie Mann sich bettet ist gespickt mit Liedern wie «Mackie Messer», «September Song», «O Moon of Alabama», «Surabaya-Johnny» und dem kapitalistischen Lotterie-Agenten. Und weil Alt-Regierungsrat Markus Notter ein grosser Weill-Bewunderer ist, führt er die Rolle des Ausrufers aus.

Kurt Weill
Kurt Weills (1900-1950) Liedgut ist heute immer noch vielen bekannt. Nicht nur durch sein erfolgreiches Werk «Die Dreigroschenoper», sondern durch unzählige Coverversionen von The Doors, Tom Waits, Elvis Costello, Nick Cave, The Young Goods, Frank Sinatra, PJ Harvey, Lou Reed, Sting, Marianne Faithfull, Bryan Ferry und Miles Davis – um nur einige zu nennen. Weill komponierte Librettos, Musicalstücke und Orchesterwerke und schrieb Musik für Chansons und Lieder, oft auf der Basis von Texten namhafter Autoren wie Walt Whitman, Bertolt Brecht, Erich Kästner und Rainer Maria Rilke.

Kein deutscher Komponist
«Obgleich ich in Deutschland geboren bin, bezeichne ich mich nicht als deutschen Komponisten. Die Nazis haben mich eindeutig nicht als solchen bezeichnet, und ich verliess ihr Land 1933. Ich bin amerikanischer Staatsbürger, während meiner zwölf Jahre in diesem Land habe ich ausschliesslich für die amerikanische Bühne komponiert. Ich würde es begrüssen, wenn Sie Ihre Leser auf diese Tatsache hinweisen könnten.» Derart protestierte Weill 1947 im Magazin «Life», nachdem er dort als deutscher Komponist bezeichnet worden war.

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