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3 Publikationen zur Ausstellung | Stay With Me | Kunsthaus Zofingen

Publikation
Anlässlich der Ausstellung «Stay With Me» im Kunsthaus Zofingen erscheint eine Publikation in zwei Sprachen (Deutsch / Englisch) über die Künstlerfamilie Otto Wyler, Lotti Fellner, Tom Fellner und Anne Fellner – von schweizerisch-amerikanischer Herkunft. Die Publikation beleuchtet die Ausstellung im Kunsthaus Zofingen und gibt darüber hinaus einen vertieften Einblick in die künstlerischen Arbeiten der einzelnen Protagonist*innen dieser kreativen Familie.

Mit Textbeiträgen von Eva Bigler, Marion Keller, Henriette Schoch Umbricht, Eva Vögtli und Claudia Waldner. Herausgegeben von Claudia Waldner.
D/E | gebunden | 140 Seiten | 2021 | CHF 32.–, ISBN 978-3-033-08642-5


Zur Ausstellung: Stay With Me
Vier Generationen einer Malerfamilie: Otto Wyler, Lotti Fellner, Tom Fellner und Anne Fellner.
Die Ausstellung zeigt Malereien von vier Persönlichkeiten einer Familie, die in den letzten rund 100 Jahren entstanden sind. Hierzu zählen Frühwerke des bekannten Schweizer Künstlers Otto Wyler (1887–1965) von Anfang 1900 bis zu den Spätwerken sowie die aktuellen Arbeiten seines Enkels Tom Fellner (*1956) und neue Werke der Urenkelin Anne Fellner (*1986). Dazwischen liegen die bisher eher unbekannten Gemälde der Tochter, Mutter und Grossmutter Lotti Fellner (1924–2018).

Stay With Me | Kunsthaus Zofingen | 21. August bis 24. Oktober 2021 | www.kunsthauszofingen.ch

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Vergangenheit, Erinnerung und Familie
In den Ausstellungsräumen wird das künstlerische Schaffen der vier Generationen einander gegenübergestellt und miteinander verwoben. Die Ausstellung nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch die Zeit zu Malerei und Autorenschaft. Was bleibt über die Grenzen der Zeit hinaus? Was geht verloren? «Stay With Me» ist eine vielschichtig farbige Bilderausstellung, die Vergangenheit, Erinnerung und Familie visualisiert. Welche der Bilder und Erzählungen sind ein Teil von uns, unserer Zeit? Wie ist es, in einer Künstlerfamilie aufzuwachsen – wie richtet man sich aus an den Vorfahr*innen, wie distanziert man sich? Wie und wo findet man auch eine eigene Stimme? Mit Gemälden, aber auch mit fotografischen Beispielen wird eine Reise durch die Vergangenheit unternommen, die intime Einblicke in das Leben der Malerfamilie gewährt. Dass in den vier Generationen der Künstler*innenfamilie von schweizerisch-amerikanischer Herkunft zwei Männer und zwei Frauen vertreten sind, die sich der Malerei widmen und widmeten, ist bemerkenswert und lässt sinnieren über aktuelle und ehemalige gesellschaftliche Diskurse zur Geschlechterrolle oder zur Berufswahl im Spiegel der Zeit.

Bilder als Teile von uns
Die Gemälde stellen aber auch Fragen zur Malerei als Medium an sich, über Formate, Formen und vor allem Farbe – im Wandel der Zeit. Welche der Bilder und Erzählungen sind ein Teil von uns, als Kollektiv, als Gesellschaft, unserer Zeit? Die im Kunsthaus Zofingen gezeigten Werke bilden eine Symbiose und reagieren zeitüberschreitend aufeinander. Tom Fellner, der in Wettingen in der alten Spinnerei sein Atelier hat, macht es sich zur Aufgabe, Bilder von anderen Familienmitgliedern zu übermalen, um so mit dem künstlerischen Schaffen seiner Vorfahren in Interaktion zu treten. Alte Grafiken von Otto Wyler, Aquarelle von Lotti Fellner und Kinderzeichnungen von Anne Fellner werden übermalt und erhalten so eine Ergänzung und/oder Erweiterung mit seiner Handschrift. Exemplarisch können wir also in den verschiedenen Herangehens- und Denkweisen Parallelen untersuchen und Unterschiede aufzeigen. «Stay With Me» ist eine Hommage des Sohnes, des Enkels und der Urenkelin an die Malerin Lotti Fellner und den Maler Otto Wyler. Aber ebenso ist es ein Reflektieren, ein sich Spiegeln in oder sich Abwenden von vorangehenden Generationen und die Suche nach neuer Form und Farbe, nach Inhalt, der auf altem Grund – der Leinwand – basiert. Nicht chronologisch sortiert, sondern in Reaktion aufeinander kommunizieren die einzelnen Positionen miteinander. Mit Gegenüberstellungen, Biografischem und Dialogen gehen die verschiedenen künstlerischen Positionen aufeinander ein.

Text: Eva Bigler, Künstlerische Leiterin, April 2021

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