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46. Solothurner Filmtage | Das Festival

Publiziert am 16. Dezember 2010

"Manipulation" hiess der Eröffnungsfilm der Solothurner Filmtage 2011. Ein politischer Film, der nicht zuletzt dank seinem Hauptdarsteller Klaus Maria Brandauer für hohe Erwartungen sorgte, die jedoch nur zum Teil erfüllte. Aber Solothurn hat natürlich noch viel mehr zu bieten.
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Kalter Krieg
Pascal Verdoscis Polit-Thriller «Manipulation» spielt in der Zeit des Kalten Krieges und erzählt die Geschichte des einflussreichen PR-Beraters Harry Wind. Die beiden Hauptdarsteller des Films, Klaus Maria Brandauer und Sebastian Koch waren zur Welturaufführung in der Solothurner Reithalle anwesend wie auch Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey, die die Solothurner Filmtage offiziell eröffnen wird. «Manipulation» hat zwei Trümpfe: a) eine anrührende, spannende Geschichte und b) mit Brandauer eine Top-Besetzung. Ansonsten aber ist der Film zu langatmig erzählt und entwickelt erst gegen Ende sein Potential.

Mehr Qualität durch Selektion
Insgesamt 209 Filme bespielen das Hauptprogramm «Forum Schweiz. Damit steht die Werkschau des Schweizer Films im Zeichen einer programmlichen Straffung, die rund 10% gegenüber dem Vorjahr ausmacht. Das Ziel der bewussten Selektion war es, die Qualität der Werkschau zu steigern und den ausgewählten Werken mehr Raum zu geben.

Preisregen
22 Schweizer Filme steigen ins Rennen um den Jurypreis «Prix de Soleure» wie auch um den
Publikumspreis PRIX DU PUBLIC. Die Jury für den «Prix de Soleure» bilden der Regisseur Benjamin Heisenberg, der Künstler San Keller und Manon Schick, Direktorin von Amnesty Schweiz. Die Preisträger werden am Donnerstag, 27. Januar 2011, zum ersten Mal in einer feierlichen «Soirée de clôture» verkündet. Preise gibt es jedoch noch deren mehr: Bereits fest stehen die Gewinner des «Prix Pathé», der für eine besonders gelungene Filmkritik vergeben wird. Christian Jungen und Daniel Hürlimann heissen die glücklichen Gewinner. Die langjährige Redaktorin des Branchenblatts «Cine-bulletin», Françoise Deriaz, wird mit einem Anerkennungspreis geehrt.

Ruth Waldburger
Das Spezialprogramm «Rencontre» ehrt dieses Jahr die Zürcher Filmproduzentin Ruth Waldburger mit einer fünfzehn Filme umfassenden Retrospektive. (siehe separaten Bericht auf art-tv.ch) Als Branchenfestival für den Schweizer Film empfangen die Solothurner Filmtage auch 2011 die Schweizer Filmakademie. Die Mitglieder der Akademie sichten in Solothurn die nominierbaren Filme für den Schweizer Filmpreis «Quartz 2011» und geben bis zur Festivalmitte ihr Voting ab. An der «Nacht der Nominationen» werden am Mittwoch, 26. Januar 2011, die Nominationen bekannt gegeben.

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Die 46. Solothurner Filmtage finden vom 20. bis 27. Januar 2011 zum zweiten Mal von Donnerstag bis Donnerstag statt. In Zusammenarbeit mit dem SVFJ lädt art-tv.ch zur Podiumsdiskussion: Dialekt versus Hochdeutsch -Welche Sprache für den Deutschschweizer Film? Dienstag, 25. Januar 2011 | 13.30 Uhr | Stadttheater Solothurn

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