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Kino-Tipp | Réveil sur Mars

Publiziert am 11. Januar 2021

Wie ein 10-jähriger Roma-Junge versucht, mit der mysteriösen Krankheit seiner beiden Schwestern zurechtzukommen.

Während die gesamte Zukunft seiner Familie davon abhängt, ob ihrem Asylantrag statt gegeben wird, träumt Furkan davon ein Raumschiff zu bauen, um alles hinter sich zu lassen. Filmjournalistin Irene Genhart: «Ein geduldig beobachteter, einfühlsamer und berührender Film, in dem es der Regisseurin mit leichter Hand und wohltuender erzählerischer Gelassenheit gelingt, gesellschaftspolitisch schwierige und schwere Themen abzuhandeln.»
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Dea Gjinovci wurde in Genf geboren und studierte Wirtschaft und Anthropologie in London. Sie arbeitet an Filmprojekten oder als freie Journalistin für Schweizer Medien oder angelsächsische Medien. 2017 führte sie bei ihrem ersten Film «Without Kosovo» Regie. Er wurde im selben Jahr auf dem Dokufest-Festival (Kosovo) mit dem Preis für den besten nationalen Film ausgezeichnet, gewann beim Global Migration Film Festival in Genf und beim Cine Zaragoza Festival.

Zum Film
Seine Schwestern und ihn auf den Mars bringen – das ist das Ziel des astronomiebegeisterten Jungen Furkan. In Horndal, einer kleinen Stadt in Schweden, stehen sie aber vor einem medizinischen Rätsel, das ihr Leben tagtächlich beeinflusst. Die beiden ältesten Töchter, Ibadeta und Djeneta, fielen vor mehr als drei Jahren nacheinander ins Koma, Opfer des «Resignation Syndroms». Ihre Körper haben auf mysteriöse Weise aufgehört zu funktionieren. Die Familie versucht immer noch, weit entfernt von ihrem Heimatland Kosovo ein normales Leben wieder aufzubauen.

Stimmen
«Berührend, originell und lehrreich» – Fabien Lemercier, cineuropa | «Dea Gjinovcis stellt mit ‹Réveil sur Mars›, weder ein Flüchtlingsdrama noch eine medizinische Fallgeschichte vor. Sie erzählt nicht immer, aber oft aus der Sicht von Furkan, der bei allen Erwachsenensorgen, die ihn umgeben, ein Kind bleibt. Zur Schule geht, sich im Freien herumtreibt und mit Fundstücken vom Autofriedhof eine Rakete baut, in der er seine Schwestern zum Mars fliegen will. ‹Réveil sur Mars› ist ein geduldig beobachteter, einfühlsamer und berührender Film, in dem es der Regisseurin mit leichter Hand und wohltuender erzählerischer Gelassenheit gelingt, gesellschaftspolitisch schwierige und schwere Themen abzuhandeln.» – Irene Genhart, cinema.ch | «‹Réveil sur Mars› ist eine eindringliche, mitfühlende Schilderung des Durchhaltens unter unvorstellbaren Umständen.» – Sheri Linden, The Hollywood Reporter

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Réveil sur Mars | Regie: Dea Gjinovci | Dokumentation | 75 Minuten | Schweiz, 2020 | Verleih: First Hand Films

Kinostart Deutschschweiz: 26. Mai 2021

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