James Baldwin | © ullstein bild - Roger Viollet/Jean-Pierre Couderc

Literaturhaus Basel | Sarbacher liest: James Baldwin

Publiziert am 26. April 2018

James Baldwin ist einer der wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts und eine Schlüsselfigur der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung.
«Nicht alles lässt sich ändern, aber nichts ändert sich von selbst.» James Baldwin — das ist Selbstbestimmung, ist Mut, ist Bewegung. In den USA längst eine Ikone der Bürgerrechtsbewegung, wird er bei uns gerade als grosse literarische Wiederentdeckung gefeiert. Drei Abende widmet das Literaturhaus Basel seinem Debütroman «Von dieser Welt».

Literaturhaus Basel | Mittwoch, 2. Mai 2018, 19:00 Uhr: «Sarbacher liest: James Baldwin I» (mit Miriam Mandelkos) | Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:00 Uhr «Sarbacher liest: James Baldwin II» (mit Jovita dos Santos Pinto) | Mittwoch, 23. Mai 2018, 19:00 Uhr: «Sarbacher liest: James Baldwin III» | Tickets CHF 18.- / 13.- | Abonnement für alle drei Veranstaltungen: CHF 45.- / 30.-

Drei Abende
Am ersten Abend der Reihe spricht Miriam Mandelkow über den Autor und über ihre Neuübersetzung des Romans, dazu werden Ausschnitte aus dem Film «I Am Not Your Negro» von Raoul Peck (2017) gezeigt. Im Anschluss liest Thomas Sarbacher aus dem Buch. Am zweiten Abend der Reihe gibt die Postkolonialismusforscherin Jovita dos Santos Pinto (Universität Bern) eine Einführung zu Baldwin und Rassismus, danach liest Thomas Sarbacher aus dem Buch. Am dritten Abend liest Thomas Sarbacher wiederum aus dem Buch. Vorher wird rekapituliert, was bisher geschah an den beiden vorangehenden Abenden der Reihe.

Der Autor
James Baldwin (1924-1987) in New York geboren, war und ist vieles: ein verehrter, vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und eine Ikone der Gleichberechtigung aller Menschen, ungeachtet ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Herkunftsmilieus. Er war der erste schwarze Künstler auf einem Cover des ›Time Magazine‹. Baldwin starb 1987 in Südfrankreich. In den 1950er Jahren verbrachte er mehrmonatliche Aufenthalte in Leukerbad. Über diese Zeit schrieb er den Essay «Fremder im Dorf — Ein schwarzer New Yorker in Leukerbad».

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