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Literaturhaus Zentralschweiz | Arno Camenisch | Der letzte Schnee

Publiziert am 16. Mai 2018

Arno Camenisch las mit musikalischer Begleitung im Literaturhaus Zentralschweiz aus «Der letzte Schnee».
In seinem neusten, berührenden und witzigen Buch «Der letzte Schnee» (Engeler 2018) beschreibt der Bündner Autor und Performer Arno Camenisch auf seine unverkennbar eigenwillige Art bildstark und präzise vom Ende und Verschwinden in einem Tal im Wandel der Zeit, während der Schlepplift im Hintergrund regelmässig rattert wie der Lauf der Welt.

Die Lesung mit Arno Camenisch fand am 26. April 2018 im lit.z, dem Literaturhaus der Zentralschweiz statt. | Bibliographische Angaben: Arno Camenisch | «Der letzte Schnee» | Verlag Engeler | ISBN 978-3-906050-35-5

Die Geschichte
Ein Winter in den Bündner Bergen. Was tun, wenn der grosse Schnee ausbleibt – und mit ihm die Gäste? Paul und Georg stehen wie jedes Jahr an ihrem alten Schlepplift, so schnell bringt den ordentlichen Georg nichts aus der Ruhe und den grossen Fabulierer Paul nichts zum Schweigen. Zu allem fällt ihm eine Geschichte ein, um das grosse Verschwinden aufzuhalten und die verkehrte Welt wieder ins Lot zu bringen. Er redet über die Kapriolen des Wetters und über das Glück des Lebens, er spricht über seine grosse Liebe Claire und über den Sohn, der macht, was er will. Er erzählt vom Leben in den Bergen, von Vorfahren und Vorbildern, von Sieg und Niederlage, Schule und Erziehung, und räsonniert über die zeitlosen Fragen nach Herkunft und Zukunft. Arno Camenisch beschreibt auf seine unverkennbare, eigenwillige Art bildstark und präzise vom Ende und Verschwinden in einem Tal im Wandel der Zeit, während der Schlepplift im Hintergrund regelmässig rattert wie der Lauf der Welt.

«Wieder einmal ist es der Literatur gelungen, das Verschwinden aufzuhalten, indem man es aufhebt in einem wunderbaren Text.» (Tages-Anzeiger)

Der Autor
Arno Camenisch, 1978 in Tavanasa im Kanton Graubünden geboren, schreibt auf Deutsch und Rätoromanisch. Er studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, wo er auch lebt. 2009 erschien im Engeler-Verlag sein Romandebüt «Sez Ner», gefolgt von mehreren Büchern, darunter «Hinter dem Bahnhof» (2010), «Ustrinkata»(2012), «Fred und Franz» (2013). Seine Texte wurden in über 20 Sprachen übersetzt und seine Lesungen führten ihn quer durch die Welt, von Hongkong über Moskau und Buenos Aires bis nach New York.

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