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Salis Verlag | Daniel Mezger | «Alles ausser ich»

Publiziert am 05. Juni 2019

Philosophisches von Daniel Mezger: Sind wir unsere Geschichte?
Sommer. Eine Fahrt quer durch Europa, von Nord nach Süd. Und eine Flucht, damals in den 80er Jahren, von Ost nach West. Drei Menschen, die ihrer Vergangenheit nicht entfliehen können, und die Geschichten, in denen sie sich erfinden, verlieren, erkennen. - In seinem langerwarteten zweiten Roman beleuchtet Daniel Mezger den Schwebezustand von Erinnerungen und sinniert darüber, wie sie eine Identität beeinflussen können.

Daniel Mezger «Alles außer ich» | Salis Verlag

Welche Geschichte bin ich?
Nach seinem erfolgreichen Debüt «Land spielen» legt der Zürcher Schriftsteller Daniel Mezger nun seinen lang erwarteten zweiten Roman vor. «Alles ausser ich» kreist rund um die Frage, was eine Identität ausmacht: Kann ich mir eine Geschichte überstülpen? Wie viel Vergangenheit steckt in meiner Identität? Kann ich vor ihr fliehen? Und welche meiner Geschichten nenne ich »Ich«?

Zur Handlung
Eine Mitfahrgelegenheit, Kiel – Zürich. Ursina und D. lernen sich kennen. Sie, Dänin mit tschechischen Wurzeln, ist auf der Suche nach ihrem biologischen Vater aus der Schweiz: Hans Meier. Ein Allerweltsname. Und doch: Auch D. ist ein Meier. Auch sein Vater heisst Hans. In D.s Kopf beginnt ein Film abzulaufen: Eine unentdeckte Affäre des Vaters, eine geheim gehaltene Schwester, das klingt besser als alles, was er sonst so über sich zu erzählen hat. Er geht der Sache nach, steigert sich weiter hinein. Ursina will derweil ihre eigene Geschichte lieber loswerden. Sie will kein Opfer sein. Sie versucht einmal mehr, mit ihrer psychisch labilen Mutter Stine zu brechen. D. und seine Nachforschungen scheinen sie wenig zu interessieren.

Über den Autor
Daniel Mezger, geboren 1978 in Brugg, lebt heute in Zürich. Schauspielausbildung an der Berner Hochschule für Musik und Theater, Studium am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Seit 2004 ist er als freier Autor, Schauspieler und Musiker tätig. 2010 war er zum Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis eingeladen, 2012 wurde er mit dem Werkjahr der Stadt Zürich ausgezeichnet und 2013 für den Rauriser Literaturpreis nominiert. Zuletzt von ihm erschienen: «Als ich einmal tot war und Martin L. Gore mich nicht besuchen kam» (2015), «Land spielen» (2012).

Stimmen
«Über aller Logik, aller Schönheit: direkt ins Herz, ins Jetzt. Mehr kann man von Literatur nicht erwarten. Mehr kann Literatur nicht.» – Airen, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (über Mezgers Debütroman «Land spielen»)

1.1 Videobericht als Web-Movie
Sie können unsere Videos kostenlos mittels Embed-Code in Ihre Website einbinden. Regelmässiges und mehrmaliges Einbinden von art-tv Videos in eine andere Website als art-tv.ch bedarf unserer Zustimmung.

1.2 Web-Video auf Datenträger
Sie können einen unserer Web-Videos für 35.- Franken plus 5.- Handling auf einer CD bestellen. Es gelten dieselben Bestimmungen wie unter Punkt 1.1.

1.3 Videobericht hochauflösend
Möchten Sie den Bericht in Kinoqualität besitzen oder diesen weiterverarbeiten? Gerne erstellen wir für Sie eine Daten-DVD im gewünschten Format (MPG/DV o.ä.) für Fr. 250.- Franken. Ohne weitere Angaben erhalten Sie den Trailer im Formt DV Pal.

1.4 Kopie des Rohmaterials
In begründeten Fällen können wir Ihnen das gesamte Rohmaterial im gewünschten Format zur Verfügung stellen. Eine digitale Kopie kostet 280.- Franken*. Ist das Originalmaterial noch auf Digitalkassetten gespeichert kostet das Kopieren der ersten 100 Minuten (oder 2 DV-Bänder) insgesamt 280.- Franken, jede weitere Stunde derselben Produktion 50.- Franken*. Wünschen Sie ein anderes Format, oder haben Sie andere Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

1.5 TV und Film
Für TV-Sender oder für Filmprojekte bestehen spezielle Regelungen, bitte kontaktieren Sie uns diesbezüglich. (+41 (0) 76 337 59 99)

Rechtliches
Der Bericht und das Videomaterial dürfen nur für den Eigenbedarf verwendet werden und nicht an Dritte abgegeben oder verkauft werden. Eine andere Einbindung in eine Website als über den Embed-Code ist u.U. kostenpflichtig. Die Tarife werden im Einzelfall ausgehandelt.

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