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Migros Klubschule I Intensiv Deutsch lernen

Publiziert am 04. Juli 2011

Nicht mehr die Englischkurse zählen in den Migros Klubschulen die meisten Teilnehmer, sondern die Deutschkurse. Ein Augenschein.
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Sich verständigen können
Die erwachsenen Kursteilnehmer sitzen über ihren Arbeitsblättern und diskutieren. Die Kursleiterin Sibylle Köberlein muss sie nicht dazu anhalten, Deutsch zu sprechen: Da die Lernenden aus verschiedenen Kulturen kommen und unterschiedliche Muttersprachen haben, dient Deutsch, so gebrochen es sein mag, automatisch der Verständigung. «Ich lebe in der Schweiz, also muss ich Deutsch lernen», sagt die gebürtige Türkin Kiymet Erenler dazu. Viele ihrer Kurskollegen lernen vor allem deswegen die Sprache ihrer neuen Heimat, weil sie einen Job finden möchten. Laut Köberlein sind die modernen Lehrmittel darauf ausgerichtet, dass sich die Teilnehmer möglichst schnell in ihrer neuen Umgebung verständigen können.

Gestiegene Anforderungen an Zuwanderer
Kursleiterin Sibylle Köberlein unterrichtet seit gut 15 Jahren an der Migros Klubschule, seit sechs Jahren gibt sie Intensivkurse. Ihr fällt der oft hohe Bildungsstand der Lernenden auf. «Dennoch stelle ich grosse Unterschiede fest», sagt sie und spricht von unterschiedlichen Voraussetzungen, Lebenssituationen und Lernkulturen. «Chinesen und Russinnen können oft die ganze Grammatik auswendig, aber tun sich schwer mit der spontanen Kommunikation, andere verständigen sich gut, machen aber ständig Fehler.» Die erhöhte Nachfrage nach Deutschkursen erklärt sie mit den gestiegenen Ansprüchen, die die Gesellschaft und vor allem der Arbeitsmarkt an Zugewanderte stellen. Nicht immer sieht Köberlein einen Sinn in den Anforderungen. So müssen Taxifahrer eine Deutschprüfung auf dem Niveau B1 bestehen, die wenig mit ihrem Arbeitsalltag zu tun hat. Köberlein plädiert für eine Differenzierung beim Nachweis der Sprachkompetenz, also je nach Berufsgattung für «weniger akademisch ausgerichtete Prüfungen».

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