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Museum Appenzell | Chomm giz giz giz

Publiziert am 09. Juni 2012

Die Sonderausstellung zur Appenzeller Ziege zeigt auf, wie beliebt das zutrauliche und gewitzte Tier bis heute ist, auch als Sujet der bildenden Kunst, des Kunsthandwerks, der Bauernmalerei, der Schnitzerei, der Fotografie und des Films.

Museum Appenzell | Chomm giz giz giz | Die Appenzeller Ziege | bis 4. November 2012

Öffnungszeiten: täglich 10-12 und 14-17 Uhr
Adresse: Hauptgasse 4, 9050 Appenzell

Tier mit Charme
Als weisse Flecken verschönern Appenzeller Ziegen die grüne Landschaft und bilden bei Alpfahrten – zusammen mit dem Gäsbueb und der Gäsmeedl – den schmucken Anfang. Dem Charme der quirligen Tiere ist nur schwer zu widerstehen. Ziegen haben einen freundlichen Charakter, recken beim Vorbeigehen neugierig die Köpfe und können sehr anhänglich sein.

Die Geiss als Kunstobjekt
Die Sonderschau im Museum Appenzell illustriert die Bedeutung der Ziege früher und heute anhand von Sammlungsobjekten, Geissenschellen, alten und zeitgenössischen Fotografien. Die Geissen waren und sind bei Malern, Schnitzern, Kunsthandwerkern und Filmemachern gleichermassen beliebt.

Molkenkuren
In Appenzell Innerrhoden hatte die Ziege vor allem in der Blütezeit der Molkenkuren um 1850 eine grosse wirtschaftliche Bedeutung, was auch Fotografien aus der damaligen Zeit eindrücklich dokumentieren. Es gab über 850 Ziegenhalter und rund 5000 Ziegen. Heute sind im Kanton noch 46 Ziegenbauern übrig geblieben, die zusammen rund 440 Ziegen halten.

Alpziegen und Heimgeissen
Heimgeissen versorgten noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein die Daheimgebliebenen mit Milch, während der Grossteil der Familie auf der Alp weilte. Auch die Heubauern, die im Gegensatz zu den Sennen kein Vieh besassen, hielten oft Milchziegen für den Eigenbedarf. Heute ist die Appenzeller Ziege vom Aussterben bedroht. Mit der Förderung und Vermarktung von Ziegenmilchprodukten will die Stiftung ProSpecieRara dem entgegen wirken.

1.1 Videobericht als Web-Movie
Sie können unsere Videos kostenlos mittels Embed-Code in Ihre Website einbinden. Regelmässiges und mehrmaliges Einbinden von art-tv Videos in eine andere Website als art-tv.ch bedarf unserer Zustimmung.

1.2 Web-Video auf Datenträger
Sie können einen unserer Web-Videos für 35.- Franken plus 5.- Handling auf einer CD bestellen. Es gelten dieselben Bestimmungen wie unter Punkt 1.1.

1.3 Videobericht hochauflösend
Möchten Sie den Bericht in Kinoqualität besitzen oder diesen weiterverarbeiten? Gerne erstellen wir für Sie eine Daten-DVD im gewünschten Format (MPG/DV o.ä.) für Fr. 250.- Franken. Ohne weitere Angaben erhalten Sie den Trailer im Formt DV Pal.

1.4 Kopie des Rohmaterials
In begründeten Fällen können wir Ihnen das gesamte Rohmaterial im gewünschten Format zur Verfügung stellen. Eine digitale Kopie kostet 280.- Franken*. Ist das Originalmaterial noch auf Digitalkassetten gespeichert kostet das Kopieren der ersten 100 Minuten (oder 2 DV-Bänder) insgesamt 280.- Franken, jede weitere Stunde derselben Produktion 50.- Franken*. Wünschen Sie ein anderes Format, oder haben Sie andere Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

1.5 TV und Film
Für TV-Sender oder für Filmprojekte bestehen spezielle Regelungen, bitte kontaktieren Sie uns diesbezüglich. (+41 (0) 76 337 59 99)

Rechtliches
Der Bericht und das Videomaterial dürfen nur für den Eigenbedarf verwendet werden und nicht an Dritte abgegeben oder verkauft werden. Eine andere Einbindung in eine Website als über den Embed-Code ist u.U. kostenpflichtig. Die Tarife werden im Einzelfall ausgehandelt.

Preise exkl. MwSt

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