Player laden ...

Museum Burghalde | Saubere Sache

Publiziert am 29. April 2020

Die neue Sonderausstellung zu Sauberkeit, Reinlichkeit und Reinheit von der Urzeit bis zur Nano-Technologie in der ehemaligen Savonnerie Lenzbourg.

Durch die aktuelle Ausstellung im Museum Burghalde wird ein ehemaliger Lenzburger Industrieschauplatz neu belebt. Im Mittelpunkt steht die überraschende Vielfalt des wenig beachteten Alltagsproduktes Seife. Die Ausstellung verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der Aspekte von Kulturgeschichte, Industriekultur, Grafikdesign, Chemie und Physik integriert.
Mehr lesen

Ergänzend zur Ausstellung wird ein breit gefächertes Begleitprogramm mit einem Seifenkistenrennen, Spezialführungen, Vorträgen und Workshops für Schulen und Gruppen angeboten.

«E rundum suuberi Sach!»
In der Sonderausstellung «Saubere Sache» entdecken die Besucher die faszinierende Welt der Seifen und Düfte. Bestimmt erinnern sich einige an die ikonenhaften Industrieplakate von Persil, Sunlight, Steinfels & Co.: Grafische Meisterwerke der letzten 125 Jahre zeigt das Ausstellungsfenster «…wäscht weisser». Die Ausstellung erzählt zudem die ganze Geschichte der 1857 gegründeten Seifenfabrik Lenzburg und empfängt die Besucher *innen in einem Seifenlabor – das Swiss Nanoscience Institut erforscht dort mit den kleinen und grossen Besucher*innen die physikalischen Aspekte von Reinheit. «E rundum suuberi Sach!».

Seifenproduktion in Lenzburg
Die Seifenfabrik Lenzburg AG war ein während mehr als hundert Jahren in Lenzburg angesiedelter, kleinerer Industriebetrieb. Gegründet wurde die «Seifi», wie sie in der Region genannt wird, von Johann Rudolf Ringier. Als zweites Kind von Margaretha Ringier-Fischer und Nationalrat Johann Rudolf Ringier wuchs er in der Burghalde auf.
Nach der Stilllegung der Produktion in Lenzburg wurden 1983 fast alle Fabrikgebäude gesprengt. An die ehemalige Seifenfabrik erinnern heute noch ein erhalten gebliebenes Fabrikations-Nebengebäude und das aus dem Jahr 1696 stammende stattliche Hirzelhaus. Das Fabrikationsgebäude wird heute vom Museum Burghalde genutzt. Dort, am Originalschauplatz findet die Ausstellung statt.

Themenkreise der Ausstellung
Kulturgeschichte
Die Erzählung gibt in den wichtigsten Zügen die Geschichte der Seife vom Ursprung bis zum Industrieprodukt wieder, zeigt den Wandel im Verständnis von Hygiene und Sauberkeit und damit den Stellenwert der Seife auf bis hin zum heutigen Trend‚ zurück zu natürlichen Produkten, von dem traditionell hergestellte Seifen profitieren.

Geschichte der Seifi Lenzburg
Die Geschichte der Seifenfabrik Lenzburg wurde von zwei ehemaligen Direktoren der Fabrik, Siegfried Hirzel-Merz und Dr. Werner Hausmann, aufgearbeitet und 2006 in den Lenzburger Neujahrsblättern publiziert. Das Museum Burghalde besitzt verschiedene Produkte, Stempel, Archivalien, zudem Fotos aus dem 20. Jahrhundert sowie Filmaufnahmen von der Produktion aus den 70er Jahren.

Seifenlabor
Die kleinen und grossen Besucher erhalten Einblick in die Herstellung und Funktionsweise von Seife. Der informative Teil wird durch einen erlebnisorientierten Zugang ergänzt. Die Besucher formen ihre eigene Seife, lernen etwas über den pH-Wert und testen den Lotus-Effekt.

weniger lesen

Saubere Sache – eine Ausstellung über die faszinierende Welt der Seifen | Museum Burghalde | Am Schauplatz: Alte Seifenfabrik Lenzburg, «Seifi» | bis 31. Oktober 2020

1.1 Videobericht als Web-Movie
Sie können unsere Videos kostenlos mittels Embed-Code in Ihre Website einbinden. Regelmässiges und mehrmaliges Einbinden von art-tv Videos in eine andere Website als art-tv.ch bedarf unserer Zustimmung.

1.2 Web-Video auf Datenträger
Sie können einen unserer Web-Videos für 35.- Franken plus 5.- Handling auf einer CD bestellen. Es gelten dieselben Bestimmungen wie unter Punkt 1.1.

1.3 Videobericht hochauflösend
Möchten Sie den Bericht in Kinoqualität besitzen oder diesen weiterverarbeiten? Gerne erstellen wir für Sie eine Daten-DVD im gewünschten Format (MPG/DV o.ä.) für Fr. 250.- Franken. Ohne weitere Angaben erhalten Sie den Trailer im Formt DV Pal.

1.4 Kopie des Rohmaterials
In begründeten Fällen können wir Ihnen das gesamte Rohmaterial im gewünschten Format zur Verfügung stellen. Eine digitale Kopie kostet 280.- Franken*. Ist das Originalmaterial noch auf Digitalkassetten gespeichert kostet das Kopieren der ersten 100 Minuten (oder 2 DV-Bänder) insgesamt 280.- Franken, jede weitere Stunde derselben Produktion 50.- Franken*. Wünschen Sie ein anderes Format, oder haben Sie andere Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

1.5 TV und Film
Für TV-Sender oder für Filmprojekte bestehen spezielle Regelungen, bitte kontaktieren Sie uns diesbezüglich. (+41 (0) 76 337 59 99)

Rechtliches
Der Bericht und das Videomaterial dürfen nur für den Eigenbedarf verwendet werden und nicht an Dritte abgegeben oder verkauft werden. Eine andere Einbindung in eine Website als über den Embed-Code ist u.U. kostenpflichtig. Die Tarife werden im Einzelfall ausgehandelt.

Preise exkl. MwSt

* Pflichtfeld

Kulturnachrichten

  • Mehr

    auftanken.TV

    Ein Sender zum «auftanken».

Unser eMagazin

CLICK 2020/10
CLICK 2020/09
CLICK 2020/08

Wettbewerbe

5x2 Tickets | Dok-Film | W. - Was von der Lüge bleibt

3 Bücher | Schweizer Buchpreis 2020 | Anna Stern | «das aller hier, jetzt»

3x2 Tickets | Spielfilm: A Space Odyssey | Format Extra - Film & Popcorn | Kunsthaus Zofingen

5x2 Eintritte | Ausstellung | Welt am Draht | Kunstmuseum St.Gallen

5x2 Tickets | Dokumentarfilm | I am Greta

5x2 Eintritte | Ausstellung | Modernité - Renoir, Bonnard, Vallotton | Kunst Museum Winterthur

Kulturvermittlung unterstützen

Jetzt Mitglied werden