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Scent Festival | Schloss Wildegg | Festival der Düfte

Publiziert am 29. August 2017

Eine Duftreise, die den Besucher verzaubert und in eine andere Welt versetzt.
Düfte und Parfums begleiten die Menschheit seit Jahrtausenden. Eigentlich erstaunlich, dass erst jetzt jemand auf die Idee kommt, ein «Festival der Düfte» zu erschaffen. Doch nun ist es soweit: Auf Schloss Wildegg standen vom 17. bis 22. Oktober 2017 Düfte, Parfums und Essenzen im Mittelpunkt. Schweizweit erstmalig kreierten für den Anlass fünf nationale und internationale «Nasen» sowie drei Kreativteams für 15 Räume vom Dachstock bis tief in den Keller neue Duftkompositionen.

Festival der Düfte 17. – 22. Oktober 2017 | Schloss Wildegg | 10 – 17 Uhr: Alle Räume geöffnet | 17 – 20 Uhr: Räume mit Duftstationen geöffnet

Das «Festival der Düfte» ist eine Kooperation zwischen dem Verein SCENT und dem Museum Aargau.

Weitere Links

Schloss Wildegg | Tickets oder Telefon 0900 441 441 | Festivalprogramm als PDF

Die Ingredienzen heissen Schlossgeschichte, Gegenwart und Zukunft
Über ein Jahr arbeitete der Verein SCENT mit fünf Parfumeuren und drei weiteren Teams daran, die historischen Räume auf innovative Weise olfaktorisch zu bespielen. Von der Eingangshalle bis zum prächtigen Salon entfaltete sich eine ungeahnte Spannbreite an Düften und Parfums, die von nationalen und internationalen Parfumeuren und Aromatologen für diesen Anlass kreiert worden sind. Die Namen der beteiligten «Nasen», die exklusiv für Schloss Wildegg Düfte kreiert haben, lesen sich wie ein «Who is who» der Parfümwelt: Laurence Fanuel hat schon die Kathedrale von Grasse beduftet, Christophe Laudamiel hat für Ralph Lauren oder Tom Ford gearbeitet und Jean-Claude Richard den Duftladen Farfalla gegründet, Ralf Schwieger hat für Hermes kreiert, Andreas Wilhelm zeichnet für den Geschmack des beliebten Yootea verantwortlich.

Vom Dachboden bis zum Keller
Neben diesen fünf solitären Profis haben sich drei Kreativteams der Mibelle Group mit verschiedenen Orten im Schloss auseinandergesetzt und Düfte kreiert. Sie haben sich im Dachboden auf die Suche nach der «Schlossessenz» gemacht und den Marstall und den Gang im Kellergeschoss mit Duftinspirationen zu neuem Leben erweckt.
Laurence Fanuel ist den Spuren der weiblichen Schlossbewohnerinnen bis ins Dienstmädchenzimmer gefolgt, während sich Christophe Laudamiel vom Salon und dem Festsaal hat inspirieren lassen. Für Jean-Claude Richard war das Heimkehren ins Schloss ein wichtiges Thema, und Ralf Schwieger träumte in der Bibliothek von alten Büchern und im Gartenpavillon vom ewigen Frühling. Andreas Wilhelm schliesslich begleitete den Besucher mit einem Schlussbouquet durch den kleinen Turm zurück in die reale Welt.

Lange Geschichte
Schon in der Antike wurde eifrig mit aromatischen Hölzern, Gräsern, Kräutern und Blumen experimentiert. Wer kennt nicht die Geschichte von Kleopatra, die es angeblich verstand, verschiedene Duftkomponenten so einzusetzen, dass sie nicht nur Männer, sondern sogar den Wind betören konnte. Damals hatte das Parfum eine spirituelle und mystische Bedeutung! Instrument des Alltags wurde das Parfum erstmalig in Rom als Statussymbol für wohlhabende Patrizier*innen.

Programm
Das Herzstück des Festivals war die Duftreise durch Schloss Wildegg, die den Besucher verzauberte und in eine andere Welt versetzte. Das «Festival der Düfte» bot während sechs Tagen aber auch ein vielfältiges und umfassendes Begleitprogramm: Besucher kreierten mit Bibi Bigler ihr eigenes Parfüm, stellten eine persönliche Seife her, konnten an einer der vergnüglichen Führungen mit den Parfumeuren und Historiker*innen teilnehmen oder sich an spannenden Talks über wirtschaftliche, kreative und künstlerische Aspekte der Duftindustrie informieren. Für Schulklassen wurden spezielle Führungen angeboten, für Kinder gab es spezielle Programme. Der Museumsshop und eine Bar komplettierten das Angebot.

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