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Schweizerische Nationalbibliothek | Was Lenin las

Publiziert am 27. Juni 2017

Je nach Ansicht gilt Lenin als Held oder Monster. Sicher aber war er Kunde der Schweizerischen Nationalbibliothek.
Im Oktober 1917 führt Lenin die Bolschewiki in Russland an die Macht und wird schlagartig weltberühmt. Bis heute wird er als Held verehrt oder als Monster verurteilt. Die Ausstellung blickt auf die Zeit zurück, als er in Bern noch der Journalist Wladimir Uljanow war und ein unauffälliger Leser in der Schweizerischen Landesbibliothek.

Was Lenin las | Les lectures de Lénine | Le letture di Lenin | Schweizerische Nationalbibliothek |
26. Juni bis 26. August 2017 |

Wladimir Uljanow, Journalist
Zwei Jahre vor der Russischen Revolution sitzt Wladimir Uljanow in der Schweizerischen Landesbibliothek in Bern, leiht Bücher aus und studiert sie gründlich. Und was liest Lenin, kurz bevor er sich daran macht die wichtigste Revolution des 20. Jahrhunderts zu entfachen? Er interessiert sich für geschichtswissenschaftliche Werke, aber auch für Bücher über Organisation, Technik und Politik. Er liest deutsch, französisch und italienisch. Die 60 Leihscheine, die von ihm erhalten sind, geben Einblick in seine kleine vorrevolutionäre Bibliothek.

Revolution im Bibliothekswesen
Lenin ist zusammen mit seiner Ehefrau Nadeschda Krupskaja in der Schweiz. Sie wird später ein Buch herausgeben, in dem sie Gedanken des Revolutionärs zur Organisation und Bedeutung von Bibliotheken zusammengetragen hat. Das Ehepaar ist beeindruckt von Schweizerischen Bibliothekswesen und dessen Verleih- und Versandsystem und führt bei der Rückkehr nach Russland auch Ideen zum russischen Bibliothekswesen mit. Lenin will die Bibliotheken dem Volk zugänglich machen, und nicht nur das politische System, sondern auch die Bildung in Russland revolutionieren.

1.1 Videobericht als Web-Movie
Sie können unsere Videos kostenlos mittels Embed-Code in Ihre Website einbinden. Regelmässiges und mehrmaliges Einbinden von art-tv Videos in eine andere Website als art-tv.ch bedarf unserer Zustimmung.

1.2 Web-Video auf Datenträger
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1.3 Videobericht hochauflösend
Möchten Sie den Bericht in Kinoqualität besitzen oder diesen weiterverarbeiten? Gerne erstellen wir für Sie eine Daten-DVD im gewünschten Format (MPG/DV o.ä.) für Fr. 250.- Franken. Ohne weitere Angaben erhalten Sie den Trailer im Formt DV Pal.

1.4 Kopie des Rohmaterials
In begründeten Fällen können wir Ihnen das gesamte Rohmaterial im gewünschten Format zur Verfügung stellen. Eine digitale Kopie kostet 280.- Franken*. Ist das Originalmaterial noch auf Digitalkassetten gespeichert kostet das Kopieren der ersten 100 Minuten (oder 2 DV-Bänder) insgesamt 280.- Franken, jede weitere Stunde derselben Produktion 50.- Franken*. Wünschen Sie ein anderes Format, oder haben Sie andere Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

1.5 TV und Film
Für TV-Sender oder für Filmprojekte bestehen spezielle Regelungen, bitte kontaktieren Sie uns diesbezüglich. (+41 (0) 76 337 59 99)

Rechtliches
Der Bericht und das Videomaterial dürfen nur für den Eigenbedarf verwendet werden und nicht an Dritte abgegeben oder verkauft werden. Eine andere Einbindung in eine Website als über den Embed-Code ist u.U. kostenpflichtig. Die Tarife werden im Einzelfall ausgehandelt.

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