Eröffneten die 5. Ausgabe des Swiss Alps Classics: Die US-amerikanischen Jung-Pianisten Avery Gagliano, 19, (rechts) und Amir Siraj, 21

Swiss Alps Classics | Eröffnungskonzert Avery Gagliano und Amir Siraj

Publiziert am 04. Juni 2021

Mit Panorama-Fensterblick auf den Vierwaldstättersee wurde die 5. Ausgabe des Klassikfestivals eröffnet.

Im Verlinde Saal des Park Hotel Vitznau bot die stets um Jugendförderung bemühte Familie Pühringer den US-amerikanischen Jung-Pianisten Avery Gagliano, 19, und Amir Siraj, 21, beides Stipendiaten der «Lang Lang International Music Foundation», die Möglichkeit zu einem repräsentativen Auftritt am Vierwaldstättersee. Die Jubiläumsausgabe des Swiss Alps Classics steht unter dem Motto «Variationen zum Thema Musik»
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Die Natur als Inspirationsquelle
Die Einführungsworte zum Konzert sprach der Dirigent und Ausnahmegeiger Emmanuel Tjeknavorian. Dieser, selbst erst 26 Jahre alt, setzt sich für die Talentförderung ein: «Ich finde es sehr wichtig, dass jungen Musiker*innen eine Plattform geboten wird und dass sie im Idealfall vor Publikum spielen und Erfahrungen sammeln können, eine Geschichte durch Töne erzählen können.» Der Wiener Tjeknavorian zeigte sich fasziniert von dem Naturschauspiel in Vitznau: «Die Natur ist eine grosse Inspirationsquelle für uns Künstler*innen.» Die beiden Stipendiaten waren ebenfalls überwältigt von der Natur. «Die Landschaft ist atemberaubend. Es war wundervoll», sagte Avery Gagliano. Sie ist die Gewinnerin des ersten Preises des 10. Nationalen Chopin-Klavierwettbewerbs 2020, stammt aus Washington und studiert in Philadelphia am Curtis Institute of Music. Amir Siraj aus Brookline/ Massachusetts studiert neben Konzertfach Klavier am New England Conservatory of Music noch zusätzlich Astrophysik an der Harvard University und war der jüngste Wissenschaftler in der diesjährigen «Forbes 30 Under 30»-Liste. Das Multitalent erläutert seinen Auftritt in Vitznau: «Ich habe mein Programm Beethoven gewidmet. Im Beethoven-Jahr 2020 wurden alle Konzerte abgesagt, deswegen wollte ich ihn jetzt feiern. Ich habe mich auf die Suche begeben, welche Inspirationsquelle er für andere Komponisten war. Das Liszt-Stück, Fantasie über Motive aus Beethovens Ruinen von Athen‘ ist eine Hommage an Beethoven.» Zum Abschluss des Eröffnungskonzerts spielten Gagliano und Siraj zwei Werke für Klavier zu vier Händen. Nach «Introduktion, vier Variationen über ein Originalthema und Finale in B-Dur» von Franz Schubert sorgte dessen als Zugabe gespielter Militärmarsch in Es-Dur op. 51 Nr. 3 für «Bravo»-Rufe und herzlichen Applaus im Verlinde Saal. «Die zwei jungen Künstler*innen* überzeugten mit ihrer Virtuosität und ihrem begeisternden Zusammenspiel. Es war eindrucksvoll zu erleben, wie sie sich die vierhändigen Werke gemeinsam erarbeitet haben», urteilte Clemens Hellsberg, der Künstlerische Leiter des Swiss Alps Classics.

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Swiss Alps Classics 2021 | Variationen zum Thema Musik | 2. bis 5. Juni 2021 | Andermatt, Disentis, Vitznau

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