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5x2 | Dokumentarfilm | Welcome to Sodom

Ab 24. Oktober 2019 im Kino (Deutschschweiz)


Porträt eines tödlichen Ortes

Die Elektroschrott-Deponie Agbogbloshie in Ghana zählt zu den verseuchtesten Orten der Welt: Hier landen unsere alten Monitore und Küchenschränke. Rund 40.000 Menschen leben in Slum auf dieser Deponie. «Welcome to Sodom» zeigt ihre Lebensumstände und gibt ihnen eine Stimme.

Webseite: Kinos und Spielzeiten

«Welcome to Sodom» | Regie: Florian Weigensamer, Christian Krönes | Dokumentarfilm | 92min. | Österreich, 2019 | Verleih: Kombinat – Filmdistribution | Cast: Kwasi Yefter, Awal Mohammed, Mohammed Abubakar, Sulemana Junah Fauzia Mohammed, Musa Abukari aka D-Boy, David Berihun Cohen, Columbus John Osei.

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Zum Film
Dunkle Rauchschwaden und flackernde Feuerzungen winden sich an einem kaum erkennbaren, grauen Horizont. Hier am Rande der Millionenmetropole Accra in Ghana leben und arbeiten etwa 6000 Frauen, Männer und Kinder auf der grössten Elektro-Müllhalde der Welt. Rund 250 000 Tonnen ausrangierte Computer, Smartphones und andere Geräte aus einer weit entfernten, elektrifizierten und digitalisierten Welt gelangen Jahr für Jahr hierher. Dennoch ist der apokalyptisch anmutende Schauplatz für die Bewohner*innen ein Ort voller Perspektiven und verspricht ein bescheidenes Auskommen. Inmitten von Schrott und Asche wird gebastelt, getanzt und gesungen. In der Hoffnung auf eine bessere Zukunft verwandeln sie die Deponie in einen quirligen Platz voller Kreativität und Lebensfreude.

Stimmen
«Mit umwerfender Kunstfertigkeit stürzt uns dieser atemberaubende Film tief in ein schockierend dystopisches Universum.» – filmmakermagazine | «Die mythischen Höllenbilder von Agbogbloshie sind die Negativfolie unserer aseptischen glanzvollen digitalen Welt. […] Ein Ort, der eigentlich voller Hass und Wut auf den Teil der Welt schauen müsste, der sein Elend verursacht. Und dass diese Wut allenfalls produktiv genutzt wird, sollte uns zu denken geben, wenn wir wieder mal ein Flüchtlingsschiff abweisen.» – Epd-film.de | «Dieser Wahnsinnsfilm ist der Kommentar zu Weltwirtschaft und Wohlstandsgefälle in spektakulären Bildern.» – Amnesty Journal | «Keine plumpe, oberflächliche Anklage, sondern vor allem eine respektvolle Annäherung an diese Menschen, an ihren Überlebenswillen in einer apokalyptischen Lebenswelt.» – mdr.de.

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