Eine der glücklichen Gewinnerinnen: Lorena Handschin, Basel, Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Stuttgart | © Miriam Elias

Migros-Kulturprozent | Schauspiel-Wettbewerb 2018

Publiziert am 12. September 2018

178’800 Franken für den Schweizer Schauspielnachwuchs.
Das Migros-Kulturprozent hat einen deutsch- und einen französisch-sprachigen Schauspiel-Wettbewerb durchgeführt. 14 Talente haben die zwei internationalen Jurys überzeugt. Sie erhalten Preisgelder in der Höhe von insgesamt 178’800 Franken. Zudem kommen 2 Nachwuchsschauspielerinnen in den Genuss eines Förderpreises. Damit unterstützt das Migros-Kulturprozent herausragende Talente individuell und umfassend beim Übergang von der Ausbildung auf die Bühne.

Der Migros-Talentwettbewerb Schauspiel fand vom 28. und 29. August 2018 im Miller‘s Studio in Zürich für die deutschsprachigen und am 4. September 2018 im Arsenic in Lausanne für die französischsprachigen Schauspielschüler*innen statt. Die Ausschreibung erfolgt jedes Jahr.

Talentförderung seit fast 50 Jahren
Das Migros-Kulturprozent fördert seit 1969 Schweizer Nachwuchskünstler*innen. Im Rahmen national ausgerichteter Talentwettbewerbe vergibt es Studien- und Förderpreise. Die Studienpreise sind mit je 14’400 Franken dotiert. Ausserordentlich begabte Studienpreisträger*innen erhalten Förderpreise. Diese beinhalten langfristig ausgerichtete, individuelle Fördermassnahmen wie Auftrittsmöglichkeiten, Coaching und Promotion. Die Wettbewerbe finden jährlich in folgenden Sparten statt: Bewegungstheater, Gesang, Instrumentalmusik, Kammermusik (triennal), Schauspiel und Tanz. Rund 3000 vielversprechende Talente wurden bisher mit insgesamt 41 Millionen Franken unterstützt und auf dem Weg von der Ausbildung in den Beruf mit umfassenden Fördermassnahmen begleitet. Das Migros-Kulturprozent stellt auf seiner Online-Talentplattform zudem herausragende Talente mit ihrer Biografie, Bildern und Tonbeispielen vor. Kulturveranstalter, Kulturschaffende und Künstleragenturen können so einfach und unkompliziert Nachwuchstalente entdecken.

Einen Studienpreis Schauspiel 2018 des Migros-Kulturprozent von je 14’400 Franken erhalten:
Marin Blülle, Gränichen (AG), Hochschule für Musik und Theater, Leipzig
Estelle Bridet, Sion, Manufacture, Haute École des arts de la scène, Lausanne
Leah-Anouk Elias, Nürnberg, Otto Falckenberg Schule, München
Anastasia Fraysse, Vevey, Manufacture, Haute École des arts de la scène, Lausanne
Lorena Handschin, Basel, Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Stuttgart
Johannes Hegemann, Zürich, Zürcher Hochschule der Künste
Gabriel Noah Maurer, Biel, Hochschule der Künste, Bern
Cecilia Pérez, Aesch (BL), Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover
Katharina Schmidt, St. Gallen, Hochschule der Künste, Bern
Stefan Schönholzer, Zürich, Hochschule der Künste, Bern
Gabriel Sparti, Sierre (VS), Conservatoire Royale, Ecole supérieur d’art, Liège
Zoë Valks, Basel, Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, Ludwigsburg
Zusätzlich mit einem Förderpreis des Migros Kulturprozent ausgezeichnet wurden:
Lorena Handschin, Basel, Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Stuttgart
Estelle Bridet, Sion, Manufacture, Haute École des arts de la scène, Lausanne
Die Preise für die beste Partnerrolle in der Höhe von je 3000 Franken gehen an:
Isabel Will, Rostock, Hochschule für Musik und Theater, Rostock
Agathe Lecomte, Prilly (VD), Manufacture, Haute École des arts de la scène, Lausanne

Jury Deutschschweiz: Jan Bosse, Regisseur u.a. am Schauspielhaus Zürich, Deutsches Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg; Mathias Bremgartner, Projektleiter Theater, Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund; Christoph Frick, Regisseur u.a. am Staatsschauspiel Dresden, Staatstheater Mainz, Theater Bern; Regula Schröter, Freischaffende Dramaturgin, Bremen; Susanne-Marie Wrage, Schauspielerin.

Jury Westschweiz:
Anne Bisang, Direktorin Théâtre Populaire Romand, La Chaux-de-Fonds; Céline Bolomey, Schauspielerin, Genf; Mathias Bremgartner, Projektleiter Theater, Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund; Alexandre Doublet, Direktor Théâtre Les Halles, Sierre; Yves-Noël Genod, Regisseur und Schauspieler, Paris.

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