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Am Festival zu sehen: «HabitData». Die Produktion untersucht das Potenzial der Robotertechnologie in einem choreografischen Kontext.

Phönix Theater | 15 Jahre tanz:now

Publiziert am 07. Februar 2020

Körper und Bewegung stehen im Mittelpunkt. International anerkannte Choreograf*innen und Nachwuchskünstler*innen teilen sich die Bühne.

Die Jubiläumsausgabe von tanz:now präsentiert eine feine Auslese aus mehreren Landesteilen und künstlerischen Hintergründen. Ein wichtiger Bestandteil des Festival sind aber auch diverse Workshops und Schulvorstellungen. Nebst ermässigtem Eintritt zu den Vorstellungen bietet tanz:now von professionellen Tanzschaffenden geleitete Tanzworkshops an. Ein Highlight der diesjährigen Ausgabe ist «HabitData». Das Stück setzt sich mit der Interaktionen zwischen Mensch und Roboter auseinander.
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«HabitData»

Mit «HabitData» untersucht die Tanzgruppe AIEP (AvventureinElicotteroProdotti (CH/IT) das Potenzial der Robotertechnologie in einem choreografischen Kontext. Ein Roboterarm steht auf der Bühne und versucht, einen «getanzten» Dialog mit den Tänzern zu führen. Wie reagiert der menschliche Körper auf die Bewegungen des Roboters? Wie interagieren Mensch und Maschine und in welcher Beziehung und Balance stehen diese zueinander? Überraschende Reaktionen der Maschine und der Tanzenden aufeinander machen die Choreografie zu einem spannenden Forschungsfeld über künstliche Intelligenz. Die Choreografie geht von einem subtilen Streben nach einer Balance zwischen Mensch und Maschine aus, die sich in einem bewussten Prozess der gegenseitigen Wahrnehmung «verstehen» und feststellen, dass beide Welten voneinander abhängig sind. Seit mehr als 20 Jahren erforschen die künstlerischen Leiter Ariella Vidach (Choreografin und Tänzerin) und Claudio Prati (Videomacher und Regisseur) interaktive Technologien in Verbindung mit dem Körper und seiner Bewegung und schaffen immer raffiniertere und evokative Werke. Neben der Aufführung von Produktionen spielt AIEP eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Wissen über interaktive Technologien in Zusammenhang mit darstellenden Künsten, bei der Organisation von Festivals und der Produktion junger Künstler*innen.

Festivalgeschichte
Im Herbst 2005 fand die erste Ausgabe des Festivals tanz:now, damals noch unter dem Namen theater:now, statt. Das Festival – oder vielmehr die Aufführungsreihe – ist eine Initiative der Kulturstiftung mit dem Ziel, zeitgenössische und professionelle Kreationen aus der Schweizer Bühnenlandschaft in den Thurgau zu bringen. Nach einer ersten Konzeptphase haben die Kulturstiftung und das Phönix Theater ein Pilotprojekt ins Leben gerufen. Eingeladen wurden Compagnien, deren Arbeit im Bereich Tanztheater – mit oder ohne Text – oder physical theater einzuordnen ist. Um der veränderten Ausrichtung gerecht zu werden, wurde das Festival 2008 in TanzTheater:now umbenannt und 2016 schliesslich in tanz:now. Ab diesem Zeitpunkt bildet die choreografische Prägung der eingeladenen Produktionen den Grundstoff des Festivalprofils. Körper und Bewegung stehen im Mittelpunkt.

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tanz:now | Phönix Theater Steckborn | 13. März bis 15. Mai 2020 |
«HabitData», Freitag 13. und Samstag 14. März 2020, jeweils 20.15 Uhr, Dauer 55 Minuten

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