Literatur/BücherCrime Time

Simone Lappert: eine von fünft Nominierten für den Schweizer Buchpreis 2019
Dieser Beitrag wird in den nächsten Tagen mit einem Video ergänzt.
Simone Lappert: eine von fünft Nominierten für den Schweizer Buchpreis 2019 |

Schweizer Buchpreis 2019 | Die Nominationen

Publiziert am 17. September 2019

Die fünf Nominierten für den Schweizer Buchpreis 2019 stehen fest: Vier Frauen und ein Mann.

Sibylle Berg, Simone Lappert, Tabea Steiner, Alain Claude Sulzer und Ivna Zic sind auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises 2019. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 42‘000 Franken dotiert. Der oder die Preisträger*in erhält 30‘000 Franken; die vier anderen Finalistinnen und Finalisten jeweils 3‘000 Franken. arttv.ch wird alle fünf Bücher im eMagazin CLICK vorstellen.
Mehr lesen

Für den Schweizer Buchpreis 2019 hat die Jury über 70 Titel aus 45 Verlagen geprüft. Der Jurysprecher Manfred Papst sagt zur Wahl: «Die Bandbreite an Themen und Herangehensweisen war gross, und es gab viele interessante junge Stimmen. Die Jury hat sich für fünf eigenwillige und überraschende Texte entschieden:

In ihrem Roman «GRM» treibt Sibylle Berg den entfesselten Neoliberalismus auf die Spitze und attackiert eine moralisch verkommene Zwei-Klassen-Gesellschaft mit ihrer eigenen entfesselten Phantasie. Dieser Entwicklungsroman ist eine Mind Bomb von emotionaler Wucht.

Im vielschichtigen Roman «Der Sprung» zeigt die Autorin Simone Lappert in einem raffiniert konstruierten Geschichtenmosaik, wie ein einziger dramatischer Moment auf verschiedene Einzelschicksale einwirkt.

Der Traum vom Familienidyll auf dem Land erweist sich in Tabea Steiners Debütroman «Balg» als trügerisch. Der Alltag mit Kind ist für Antonia und Chris anstrengender als erwartet, zur Isolation und Überforderung gesellt sich eine zunehmende Entfremdung. Diese Entwicklung zeichnet Tabea Steiner in einer einfachen, lakonischen Sprache mit glasklaren Bildern nach.

Alain Claude Sulzer erzählt in seinem Roman «Unhaltbare Zustände» die Geschichte eines gewissenhaften alternden Angestellten. Der Autor schildert in einer Sprache, die sich und uns Zeit lässt, eine so vielschichtige wie anrührende Figur.

Ein Zug zwischen Paris und Zagreb, eine junge Frau zwischen den Ländern und Sprachen ihres Lebens: «Die Nachkommende» von Ivna Zic ist ein Debüt von grossem Sprachbewusstsein und sinnlicher Intensität.

weniger lesen

Die öffentliche Preisverleihung findet am Sonntag, 10. November 2019 um 11 Uhr im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel im Theater Basel statt.

Kulturnachrichten

  • Literatur

    In 15 Geschichten begibt sich der Journalist und Germanist Andreas Lesti auf eine alpine ...

  • Literatur

    Raphael Romano veröffentlicht seinen neuen Roman

Unser eMagazin

CLICK 2020/04
CLICK 2020/03
CLICK 2020/02

Wettbewerbe

3 DVDs | Dok-Film | Above and Below

4 Bücher | Laura Vogt | Was uns betrifft | Zytglogge Verlag

4 Publikationen | Ausstellung | Herzkammer - 30 Jahre Museum Langmatt | Museum Langmatt | Baden

3 CDs | Lewis Capaldi | Divinely Uninspired To A Hellish Extent

4 CDs | Cello Suites 1-6 | Johann Sebastian Bach | Maja Weber

4 Bücher | Postcards | Beat Schlatter | Christoph Merian Verlag

Kulturvermittlung unterstützen

Jetzt Mitglied werden