Eine der Nominierten ist die Autorin Anna Stern

Schweizer Buchpreis 2020 | Die fünf Nominierten

Publiziert am 16. September 2020

Dorothee Elmiger, Tom Kummer, Charles Lewinsky, Karl Rühmann und Anna Stern stehen auf der Shortlist.

Für den Schweizer Buchpreis 2020 hat die Jury über 83 Titel aus 54 Verlagen geprüft. Der Jurysprecher Daniel Graf sagt zur Wahl: «Neben hoher Qualität darf man der Deutschschweizer Prosa 2020 eine grosse stilistische Vielfalt attestieren. Diese spiegelt sich auch in der Shortlist: fünf sehr unterschiedliche Bücher, jedes davon ästhetisch eigensinnig und formbewusst.»
Mehr lesen

Die nominierten Autor*innen werden ihre Bücher zuvor auf einer Lesetour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz präsentieren. Die Tour beginnt am 16. Oktober in Berlin und endet am 13. November in Wien. Daten siehe Website des Veranstalters.

Dorothee Elmiger: «Aus der Zuckerfabrik» (Carl Hanser Verlag)
«Aus der Zuckerfabrik» heisst das neue Buch von Dorothee Elmiger, in dem sie ebenso sinnlich wie reflektiert den Spuren des Zuckers, des Geldes und des Begehrens nachforscht. Entstanden ist ein faszinierendes Kaleidoskop, in dem die Komplexität der heutigen Welt aufscheint.

Tom Kummer: «Von schlechten Eltern» (Tropen Verlag)
Tom Kummers Roman «Von schlechten Eltern» ist ein Road-Movie der besonderen Art und ein Buch von überraschender Emotionalität. In langen Fahrten durch die Nacht treffen die Welt der Business-Leute, die sich durch die Schweiz chauffieren lassen, und die Innenwelt des Erzählers aufeinander, die durchdrungen ist von der Trauer um dessen verstorbene Frau.

Charles Lewinsky: «Der Halbbart» (Diogenes Verlag)
Tief in die Schweizer Geschichte führt uns Charles Lewinsky mit «Der Halbbart». Anschaulich und kraftvoll erzählt er von Mächtigen und Aussenseitern und öffnet einen neuen Blick auf die legendäre Schlacht bei Morgarten.

Karl Rühmann: «Der Held» (Rüffer & Rub Verlag)
Wie werden zwei Generäle, die sich während des Bürgerkriegs feindlich gegenüberstanden, zu Freunden? Wo verlaufen unter extremen Umständen die Grenzen zwischen Schuld und Gerechtigkeit? Karl Rühmann legt mit «Der Held» einen bewegenden Roman vor, in dem die Zuordnungen von Freund und Feind fragwürdig werden.

Anna Stern: «das alles hier, jetzt.» (Elster & Salis Verlag)
«das alles hier, jetzt.» von Anna Stern erzählt vom Verlust eines geliebten Menschen, von Verbundenheit und dem Versuch, der Erinnerung eine angemessene Sprache zu finden. Entstanden ist ein Buch von grosser Intensität, das durch die formale Kühnheit bes

weniger lesen

Die öffentliche Preisverleihung findet am Sonntag, 8. November 2020, 11 Uhr, im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel, im Theater Basel statt. Der Eintritt ist frei. Ab dem 1. Oktober kann unter www.buchbasel.ch ein Gratisticket bezogen werden. Die Platzzahl ist beschränkt.

arttv Dossiers

Literaturtage Zofingen

Kulturnachrichten

  • Literatur

    eins.sieben.drei | Neuer Literaturpodcast

    SRF schafft sein Literatursendung «52 beste Bücher» ab und vor drei Monaten wurde das letze ...

Unser eMagazin

CLICK 2020/09
CLICK 2020/08
CLICK 2020/07

Wettbewerbe

2x2 Tickets | Dok-Film | Histoire d'un regard

5x2 Tickets | Spielfilm | La bonne épouse

5x2 Tickets | Dokumentarfilm | I am Greta

25x2 Tickets | 24. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

5x2 Eintritte | Ausstellung | Welt am Draht | Kunstmuseum St.Gallen

2x2 Tickets | Theaterstück | Blaubarts Frauen | Luzerner Theater | Luzern

Kulturvermittlung unterstützen

Jetzt Mitglied werden