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Bruno Manser - Laki Penan

Publiziert am 28. April 2007

Unter grossen psychischen und physischen Strapazen hat Christoph Kühn einen Film über Bruno Manser gedreht, der weit mehr vermittelt als die Infos, die man vom Umweltschützer Manser aus den Medien bisher kannte. 8 von 10 Filmperlen
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Synopsis: Der Basler Bruno Manser lebte von 1984 bis 1990 mit den Penan, dem Urvolk des Dschungels von Sarawak (Borneo). Er lernte ihre Sprache und eignete sich ihre Kultur an. Die Penan akzeptierten Manser als einen der ihren und nannten ihn Laki Penan, den Penan-Mann. Als die ersten Bulldozer auftauchten und mit dem planmässigen Abholzen des Regenwaldes begannen, machte Manser durch spektakuläre Aktionen mit internationalem Echo, auf das ökologische und menschliche Desaster aufmerksam und schuf sich dadurch mächtige Feinde … Im Frühjahr 2000, auf einer geheimen Reise zu den Penan, verschwand er spurlos.
Regisseur Christoph Kühn (NICOLAS BOUVIER, 22 HOSPITAL STREET) begibt sich auf den Spuren Bruno Mansers in den Dschungel von Sarawak. Es kommen jene Penan zu Wort, die zu Mansers zweiter Familie wurden: Sie erzählen von ihren gemeinsamen Abenteuern und Ängsten, Mansers Kämpfen mit Riesenschlangen, seinen Begegnungen mit Geistern – und von seiner Begabung, die Penan im Widerstand gegen die Holzfäller und Polizei zu vereinen. Dabei entsteht ein überraschendes, ganzheitliches Bild des leidenschaftlichen Naturforschers, Mystikers und Romantikers, der auch zorniger Umweltschützer und Menschenrechtler war.
BRUNO MANSERLAKI PENAN wurde logistisch unterstützt vom Bruno-Manser-Fonds Basel.

Kritik: Unter grossen psychischen und physischen Strapazen hat Christoph Kühn einen Film über Bruno Manser gedreht, der weit mehr vermittelt als die Infos, die man vom Umweltschützer Manser aus den Medien bisher kannte. Erstaunlich konsequent verzichtet Kühn auf Interviews mit Angehörigen und Freunden. Das ist nicht nur formal spannend, sondern auch stimmig. Dadurch darf man ganz im Urwald verweilen und sich praktisch 1 : 1 mit dem Team auf die Spuren Mansers begeben. Als “Mitreisenden” lernt man einen witzigen und poetischen Umweltschützer kennen, der zudem – was die Zeichnungen in seinen Tagebüchern beweisen – auch ein bemerkenswerter Künstler war. Christoph Kühn und sein Team haben mit BRUNO MANSERLAKI PENAN Ausserordentliches geleistet.

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(Regie: Christoph Kühn)

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