Der oscarnominierte Film «Schwesterlein» der Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Geschwisterbeziehung.

Oscar | Schweizer Nomination

Publiziert am 08. September 2020

«Schwesterlein» vertritt die Schweiz im Wettbewerb um einen Oscar.

Das Bundesamt für Kultur wird den Film «Schwesterlein» bei der Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Hollywood in der Kategorie «International Feature Film» einreichen. Im Februar 2021 wird bekanntgegeben, ob der Film in die Short List der für einen Oscar nominierten Filme aufgenommen wird.
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Jury 2020
Die Jury, die den Schweizer Beitrag für die Kategorie «International Feature Film» ausgewählt hat, besteht aus folgenden Mitgliedern: Christoph Schaub (Regisseur) als Jurypräsident, Joëlle Bertossa (Produzentin), Max Karli (Produzent), Petra Volpe (Regie & Drehbuch) und Nicolas Wadimoff (Regie & Produktion).

«Delémont-Hollywood» veranstaltet jährlich einen Abend zu Ehren des Films, der die Schweiz im Wettbewerb um einen Oscar vertritt. Weitere Informationen unter www.delemont-hollywood.ch

Die Schweiz schickt den Spielfilm «Schwesterlein» von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond nach Hollywood. In «Schwesterlein» versucht die einstige Theaterautorin Lisa ihren schwer erkrankten Zwillingsbruder Sven, einen berühmten Theaterschauspieler, wieder auf die Bühne zu bringen. Sie ist bereit, darum zu kämpfen und dafür sogar ihre Ehe aufs Spiel zu setzen.

In ihrer Begründung schreibt die Jury: «Einfühlsam und ohne Sentimentalität verdichten die beiden Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond die Geschichte einer ungewöhnlichen Geschwisterbeziehung zu einem universellen Drama über Familie, Sterben und Verantwortung sowie über die existenzielle Kraft der Kunst. Getragen von einem herausragenden Schauspiel vermittelt die authentische Inszenierung trotz aller Verletzlichkeit Hoffnung und bewegt damit auch ein internationales Publikum».

«Schwesterlein» wurde von Vega Film in Zürich in Zusammenarbeit mit der SRG SSR, RTS Radio Télévision Suisse und ARTE G.E.I.E. produziert. Der Film feierte am Berlinale-Wettbewerb seine Premiere und wurde dabei mit einer Standing Ovation empfangen. Der Film lief unter anderem bei den Online-Editionen der Festivals von Istanbul, Sidney sowie beim New Zealand International Film Festival. Er erhielt zudem Einladungen von zahlreichen weiteren internationalen Festivals, darunter Moskau, Athen, Shanghai oder Göteborg. Zudem nahmen ihn die European Film Awards in die EFA Feature Film Selection auf.

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Hollywood veröffentlicht im Februar die Short List und am 15. März 2021 die fünf nominierten Filme. Die Verleihung der Oscars findet am 25. April 2021 im Dolby Theatre in Los Angeles statt.

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