Fotostiftung Winterthur | Barbara Davatz – As Time Goes By

Publiziert am 18. März 2016

Seit über dreissig Jahren porträtiert die Fotografin Barbara Davatz die gleichen Paare und hält so den Gang der Zeit eindrücklich fest. Damit schafft sie nicht nur eine einzigartige Studie über das Älterwerden, sondern gibt auch Einblick in den Wandel der Gesellschaft und der Stile.
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Was sagt ein Bild über die Person aus?
Im Werk der Fotografin Barbara Davatz (geb. 1944) spielen Porträts eine zentrale Rolle. Seit mehr als vierzig Jahren beschäftigt sie sich immer wieder neu mit der Frage, wie Menschen mit der Kamera festgehalten werden können. Was sagt ein Bild aus über die dargestellte Person? Welche Fotografien wirken authentisch? Wieviel Inszenierung ist erlaubt? Und wann wird ein Bild zur Projektionsfläche? Das Herzstück der Ausstellung in der Fotostiftung Schweiz bildet die Langzeitstudie «As Time Goes By», die 2014 ihren Abschluss fand und vor kurzem als Buch publiziert wurde.

Sichtbare und verborgene Anziehungskräfte
Barbara Davatz hat ausgewählte Paare der Zürcher Szene in vier Zeitschnitten während mehr als dreissig Jahren fotografiert – ein Projekt, das in der schweizerischen wie auch der internationalen Fotografie einzigartig ist und nun zum ersten Mal umfassend gezeigt wird. Es handelt sich nicht nur um eine Arbeit über Individuen und Paare, über sichtbare und verborgene Anziehungskräfte zwischen Menschen, sondern auch um eine Studie zum Wandel der Gesellschaft und der Stile – ein eindrückliches Zeitdokument.

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Barbara Davatz – As Time Goes By, 1972 bis 2014 | Fotostiftung Schweiz, Winterthur | 27. Februar bis 16. Mai 2016 | Bildband: Barbara Davatz – As Time Goes By. 1982, 1988, 1997, 2014 | Edition Patrick Frey, Zürich 2015 | Gebunden, 168 Seiten, 89 S/W-Abbildungen

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