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Kunst | Hans Schweizer

Publiziert am 03. Januar 2011

Hans Schweizer ist zweifellos der über unsere Landesgrenzen hinaus bekannteste zeitgenössische Ausserrhoder Künstler. Jetzt wird er mit dem Kulturpreis des Kantons AR geehrt.
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Seit mehr als fünfzig Jahren malt, radiert und zeichnet Hans Schweizer. Der Appenzeller Verlag veröffentlichte 2007 einen Bildband zu seinem Schaffen, und das Kunstmuseum Olten zeigte im selben Jahr eine Retrospektive.

Bilderschatz Toggenburg und Appenzell
Begonnen hatte alles 1957, damals in der Lehre als Schaufensterdekorateur. Drei Jahre später entstehen im Auftrag des St. Galler Kunstgewerbelehrers und Grafikers Remy Nüesch sechs Bildtafeln zum Thema «Die Baumeister Grubenmann». Gleichzeitig schafft Hans Schweizer Gemälde, die sich auf seine engere Heimat, das Toggenburg und das Appenzellerland, beziehen. Zu Unrecht gilt er dafür bei einigen als Heimatmaler.

Weite Welt
1962 zieht er nach Paris. Dort studiert er Grafik beim – auch als Lehrer geschätzten – Künstler Johnny Friedländer. In der Stadt an der Seine setzt er seine Studien fort, heiratet, wohnt an der Rue Ferdinand Duval, wo nach ihm Niklaus Meienberg einzieht, pendelt zwischen Frankreich und der Schweiz hin und her, lässt sich schliesslich in St. Gallen nieder. Zwischen 1971 und 1975 lebt er mit Familie und einem Stipendium des Canada Art Council in Kanada. In dieser Zeit zeichnet und radiert er viel, realistisch und doch verfremdet. Zahlreiche Blätter belegen die in dieser Pop-Art-Phase erreichte Meisterschaft. Demonstranten, Punks, Badende. Mitte der siebziger Jahre werden Schweizers Darstellungen eisig-blau, Menschen, Gegenstände und Landschaften erscheinen verloren.

Wild und Klar
Schon bald aber kommt Bewegung in die Bilder, wir stehen in der Zeit der «Neuen Wilden». Schweizer verarbeitet diese Strömung in Kuh- und Eisenbahnwaggon-Bildern. In den neunziger Jahren geht er zu einer fast geometrischen Klarheit über. Die Farben werden bleicher, verhaltener. Figuren, Punks, Hooligans, Demonstranten oder Badende, aber auch Berge, Autos und Landschaften tauchen auf. Oft kommt er mit nur zwei Farben aus, weiss und violett, weiss und grün, weiss und braun.

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Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden würdigt mit dem kantonalen Kulturpreis 2011 Hans Schweizers bedeutende künstlerische Leistung. Der Preis ist mit 25’000 Franken dotiert und wird am 27. Januar 2011 im Rahmen einer öffentlichen Feier in der Linde in Teufen überreicht. | Text & Bildquellen: Appenzeller Verlag, appenzell.24.ch, Kulturamt AR

Interview mit Hans Schweizer im Appenzeller Magazin Januar 2011

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