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Kunstgesellschaft und Kunsthaus Grenchen | Portrait

Publiziert am 22. April 2021

Der Holzdruck steht dieses Jahr im Zentrum der Triennale des 1964 gegründeten Vereins.

Grenchen ist in der Schweiz ein Brennpunkt für Druckgrafik. Sie stand am Anfang der Gründung der Gesellschaft für ein eigenes Kunstmuseum. Dieses hat heute allerdings viel mehr zu bieten. Die Sammlung wurde systematisch ausgebaut und umfasst rund 17 000 Werke. Bereits Ende der neunziger Jahre machte sich der Platzmangel bemerkbar. 2008 war der Anbau, welcher heute das Kunsthaus Grenchen prägt, bezugsbereit, so dass der Verein bis zu sechs hochwertige Ausstellungen im Jahr präsentieren kann.
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Ein Kind der 60er-Jahre
29 kunstinteressierte Personen gründeten im Juni 1964 den Verein «Gesellschaft für ein Grenchner Kunstmuseum». Dieser hatte sich gemäss Überlieferung zum Ziel gesetzt, «Gegenstände der bildenden Kunst zu sammeln und die Basis für ein Grenchner Kunstmuseum zu legen». Von Anfang an spielte dabei die Druckgrafik eine wichtige Rolle. Philipp Glocker, der heutige Präsident der KGG, sagt: «Als die Industrie in den 60er-Jahren Wege suchte, um Grenchen bekannter zu machen, kam man auf die Kunst. Man fand damals, mit dem Schwerpunkt Druckgrafik habe man etwas Technisches, das gut zur Uhrenindustrie passt.»

Meilensteine
Im Jahre 1970 wurde die Gesellschaft für ein Grenchner Kunstmuseum mit dem Kunstverein, welcher seit 1957 die Triennale für farbige Originalgrafik organisierte, fusioniert. Damit entstand die Kunstgesellschaft Grenchen. Mit der Fusion wurde das Hauptanliegen übernommen, ein eigenes Kunsthaus zu errichten, um die Sammlung sachgerecht lagern und dem Publikum präsentieren zu können. Im Jahre 1971 errichteten die Stadt Grenchen und die Kunstgesellschaft die Stiftung Kunsthaus Grenchen, die von nun an mit aktiver Beteiligung der öffentlichen Hand das Kunsthausprojekt weiterverfolgte. Nach zwei Umzügen konnte die Kunstgesellschaft ab 1984 die Werke in einem Haus gegenüber des Bahnhofs lagern und ausstellen. In dem herrschaftlichen Bau, der Villa Girard aus dem 19. Jahrhundert, fanden in den folgenden 24 Jahren laut Kunstgesellschaft zahlreiche bedeutende Ausstellungen mit Ausstrahlung über die Region hinaus statt. Die Sammlung wurde systematisch ausgebaut.
Bereits Ende der neunziger Jahre machte sich der Platzmangel bemerkbar. 2008 war der Anbau, welcher heute das Kunsthaus Grenchen prägt, bezugsbereit.

Vielfältige Ausstellungstätigkeiten
Vier bis sechs Wechselausstellungen im Bereich der zeitgenössischen Kunst zeigt das Kunsthaus Grenchen pro Jahr. Es gibt Ausstellungen, die einzelnen Künstler*innen gewidmet sind und/oder aktuelle Themen aufgreifen. Kooperationen mit anderen Institutionen, Sammlungspräsentationen sowie die nationale Ausstellung für Druckgrafik «Impression» gehören ausserdem zum festen Programm. Die Sammlung umfasst rund 17‘000 Werke: Neben Malerei und Plastik bildet Druckgrafik (inter-)nationaler Künstler den eigentlichen Schwerpunkt. Ein vielfältiges Rahmenprogramm und Angebote der Kunstvermittlung im hauseigenen Atelier begleiten jede Ausstellung.

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