Dieser Beitrag wird in den nächsten Tagen mit einem Video ergänzt.
Theo Glinz, «Selbstbildnis mit Modell und drei Malerkollegen» (Ausschnitt), datiert 1913, Öl auf Leinwand, 90 x 114 cm, Kunstmuseum Thurgau

Kunstmuseum Thurgau | Nackte Tatsachen

Publiziert am 03. September 2019

Der menschliche Körper und seine Darstellung in der Kunst von gestern bis heute. Wie hat sich der Blick darauf verändert?
Nur durch eine ständig erneuerte Auseinandersetzung bleiben Kunstwerke attraktiv und «lebendig». Aus diesem Grund zeigt das Kunstmuseum Thurgau Teile seiner Sammlung immer wieder in neuer Zusammenstellung. Ab dem 7. September etwa unter dem Titel «Konstellation 10 – Nackte Tatsachen»

Kunstmuseum Thurgau | Konstellation 10 – Nackte Tatsachen | 7. September 2019 bis 13. April 2020

Donnerstag, 5. Dezember 2019, 19 Uhr | Kuratorenrundgang mit Markus Landert, Museumsdirektor

Ganz Natur
Das Schützen und Verhüllen des Körpers ist eine der wichtigsten zivilisatorischen Errungenschaften der menschlichen Kultur und genauso bedeutungsvoll ist es, wenn Menschen ihre Kleider ablegen und sich nackt zeigen. Der nackte Körper funktioniert genauso als Zeichen wie der bekleidete. Während die Kleidung aber gesellschaftliche Bedeutung zum Ausdruck bringt, steht der nackte Körper für andere Werte. Ist der Mensch nackt, so offenbart er seine ehrliche, unverhüllte Persönlichkeit. Der nackte Mensch ist ganz Natur, ist verletzlich, empfindsam, ist ganz er selbst. Solche Bedeutungsaufladung des Körpers manifestiert sich nicht zuletzt in der Kunst. In der Sammlung des Kunstmuseums Thurgau gibt es so Hunderte von Aktdarstellungen, in denen sich der Wandel des Blicks auf den menschlichen Körper fassen lässt.

Existentielle Verletzlichkeit
Früh tritt der nackte Körper in der Kunst da auf, wo Geschichten erzählt werden sollen. Adam und Eva streifen in unschuldiger Nacktheit durch ihr Paradies. Die Frau von Potiphar versucht Joseph mit ihrem nackten Körper zu verführen, und nur ein Fetzen verdeckt die Blössen des leidenden Jesus am Kreuz. Die Bibel, die griechische Mythologie oder die Märchenerzählungen sind voller Szenen, in denen entblösste Körper die existentielle Verletzlichkeit des Menschen oder aber deren Verführbarkeit demonstrieren.

Malen nach Modell
Für Künstlerinnen und Künstler gehörte es zu den schwierigsten Aufgaben, den menschlichen Körper mit all seinen Ausdrucksfacetten Bild werden zu lassen. In den Akademien gehörte das Zeichnen nach Modell, aber auch das Studium von Anatomie und Körperbau zu den wesentlichen Übungen, um diese Fertigkeit zu erlangen. Von August Herzog oder Martha Haffter haben sich Hunderte von Zeichnungen erhalten, in denen die nackten Körper in unterschiedlichsten Positionen dargestellt werden. Gleichsam mit kaltem Blick werden die Posierenden analysiert, vermessen und mit schnellem Strich auf dem Blatt festgehalten. Solche Zeichnungen bildeten die Grundlage, um über bestimmte Körperhaltungen Stimmungen und Gefühlen auszudrücken. Carl Roeschs matronenhafte Frau, die sich mit der einen Hand an die Brust greift, wird so für seine Zeitgenossen zum Sinnbild für Fruchtbarkeit und Selbstlosigkeit. Hans Brühlmanns «Nackte mit geneigtem Kopf» strahlt dagegen unübersehbar Melancholie und Traurigkeit aus. Jedem Bild eines nackten Menschen ist ein Machtverhältnis eingeschrieben. Da steht auf der einen Seite die Künstlerin, der Künstler. Sie schauen ganz genau hin und überführen das Gesehene in ein Bild, das wiederum der Schaulust des Publikums dient. Auf der anderen Seite posiert das Modell, nackt, ausgestellt, von allen Seiten begafft, nur da, um angeschaut, um im Bild zu werden, was die anderen sehen wollen. Modell stehen ist ein Beruf, für den bezahlt wird. Ein Modell verkauft seine Ansicht, auch wenn es dafür gar nichts tun muss – nur stillstehen, was dann aber doch nicht nichts ist, weil die geforderte Haltung lange zu halten ist, weil selbst lockeres Stehen mit der Zeit anstrengend wird. Jede stillgestellte Geste verliert ihre Lockerheit und gefriert im Dienste der Kunst zur Pose, die ganz von den Künstlerinnen, den Künstlern und dem Publikum bestimmt wird.

Aktfotografie
Mit dem massenhaften Aufkommen der Fotografie verändert sich auch der Blick auf den nackten Körper. Mit der Anwesenheit einer Kamera bricht immer eine potenzielle Öffentlichkeit in einen Raum ein. Was allenfalls eine intime Situation war, ist es nicht länger. Ein Fotoapparat kann in Sekundenbruchteilen eine unverfängliche Szene in ein Skandalbild verwandeln, weil bis heute der Fotografie Zeugnischarakter zugebilligt wird. In der Ausstellung «Nackte Tatsachen» markieren Fotografien von vier Männern – Eugene van Bruenchenhein, Miroslav Tichy, Peter Koehl und Barnabas Bosshart – die Breite des Felds, das die Fotografie vom voyeuristischem Starren bis zum einfühlsamen Schauen aufspannt.

Intimität bis zur Schmerzgrenze
Nicht jeder Blick auf einen nackten Körper ist zwangsläufig voyeuristisch. Manche Bilder scheinen frei zu sein von ungleichen Machtverhältnisse: Dies sind dann intime Bilder für den privaten Gebrauch. Hier kann der nackte Körper Akteur im erotischen Spiel sein. Er wird Projektionsfeld von lustvollen Empfindungen, von Gefühlen und starken Emotionen. Nacktheit ist Teil eines lustvollen Spiels von Verführung und Zärtlichkeit. Wer solche Bilder betrachtet, wird Zeuge von Lust und Begehren, tritt ein in einen emotionalen Raum, was manche geniessen, andere verdammen werden. Für solche Bilder ist der Museumsraum eigentlich schon viel zu öffentlich.
In einer Gesellschaft, in der der private und der öffentliche Raum längst bruchlos ineinander übergehen, gibt es eigentlich keine intimen Bilder mehr. In der zeitgenössischen Kunst ist Intimität nicht mehr mit Zärtlichkeit verbunden, sondern nur noch mit einer Nähe bis zur Schmerzgrenze. Simone Kappeler oder Roland Iselin treten mit ihrer Kamera ganz nahe an den nackten Körper heran. Jedes Haar, jede Pore wird sichtbar und weil das Gegenüber “nur” ein Bild ist, haben wir Voyeure, zu denen wir alle werden, keine Hemmungen, genau hinzusehen. Oder doch? Solche Fotografien zeigen den nackten Körper in unbarmherziger Schärfe und manch einer fragt sich, ob er das überhaupt so genau sehen will.

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