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Winkelriedhaus Stans NW | Scheinbar wirklich

Publiziert am 08. Oktober 2012

Die Arbeiten der thematischen Gruppenausstellung verweisen auf vielfältige Aspekte der linearen Zeitdimensionen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Der Titel der Ausstellung «Scheinbar Wirklich» bezieht sich auf die Rolle des Betrachtenden. Beim Betrachten eines Kunstwerks trifft ein Bild von aussen auf unsere inneren Bilder, die geprägt sind durch unsere Lebensgeschichte und die Gegenwart. Die beiden Bildwelten beeinflussen sich und prägen unsere Wahrnehmung. Die Visualisierung durch das Material weist eine grosse Präsenz auf. Zeitlichkeit manifestiert sich dabei im Flüchtigen einer Bildprojektion wie auch in der festen, fassbaren Materie.
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Eigene Lebensgeschichte
Mittendrin steht der Mensch, der die Fäden in der Hand hält und in seine Konstruktion der Wirklichkeit die eigene Lebensgeschichte und die laufende Zeit miteinbezieht. Kunst als Materialisierung einer Idee ist auch die Materialisierung von Zeit. Wie jedoch schlägt sich der Einfluss der Zeit im Werk nieder? Die gezeigten Arbeiten repräsentieren eine Bandbreite von inhaltlichen Auseinandersetzungen mit Themen wie Vergänglichkeit und Erinnerung, die sich in der stofflichen Beschaffenheit einer Arbeit widerspiegeln. Dabei können auch die Räume zum Material der Arbeit werden und zeitlose Momente schaffen, die jede Linearität der Zeit in Frage stellen.

Neue Bildsprache
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl an Werken von Künstlerinnen und Künstlern, die sich auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema Zeit beschäftigen. Wie schlägt sich der Einfluss der Zeit in den gezeigten Werken nieder? Sandra Kühne zum Beispiel zeigt mit Papierschnitten Landkarten, die nur fragmentarisch erkennbar sind, den Betrachter dadurch suchen lassen und auf eine innere Reise schicken. Das Bild eines hüpfenden Mädchens ist auf eine Matratze gestickt. Zeitlichkeit manifestiert sich dabei im Flüchtigen, etwa in Mireille Tscholitschs Bildprojektionen, oder auch in der festen, fassbaren Materie eines Objekts wie bei Barbara Jäggi.

«Die Scheinwerferin»
Im Oktober wird die in Berlin lebende Künstlerin Naoko Tanaka ihre Live Performance «Die Scheinwerferin» zeigen. Sie tritt dabei mit einer Taschenlampe als Akteurin auf und projiziert damit assoziativ die Schein-Welt ihrer eigenen Geschichte in den Raum.

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Winkelriedhaus & Pavillon Stans NW | Scheinbar wirklich | bis 16. Dezember 2012 | Kuratorin Nicole Amsler | KünstlerInnen: Donato Amstutz, Barbara Jäggi, Sandra Kühne, Naoko Tanaka, Mireille Tscholitsch, Angela Werlen, Christian Vetter

1.1 Videobericht als Web-Movie
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1.2 Web-Video auf Datenträger
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1.4 Kopie des Rohmaterials
In begründeten Fällen können wir Ihnen das gesamte Rohmaterial im gewünschten Format zur Verfügung stellen. Eine digitale Kopie kostet 280.- Franken*. Ist das Originalmaterial noch auf Digitalkassetten gespeichert kostet das Kopieren der ersten 100 Minuten (oder 2 DV-Bänder) insgesamt 280.- Franken, jede weitere Stunde derselben Produktion 50.- Franken*. Wünschen Sie ein anderes Format, oder haben Sie andere Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

1.5 TV und Film
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Rechtliches
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